Bei starker Erhitzung geben Pfannen krebserregendes Benzol ab

Einige Pfannen mit Antihaft-Beschichtung geben bei starker Erhitzung viel zu viel giftiges Benzol an die Umgebungsluft ab. Benzol kann in hoher Konzentration zu schweren gesundheitlichen Schäden führen und schlimmstenfalls Krebs erzeugen.

Benzol in Pfannen: alarmierende Mengen werden abgeben
Antihaft-Pfannen können bei starker Erhitzung giftiges Benzol abgeben. Foto: © iStockphoto / Thinkstock
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Der gemessene Wert des in die Raumluft abgegebenen Benzols lag 625-fach über dem in Deutschland gebräuchlichen Orientierungswert. Diese bedenkliche Konzentration an giftigem Benzol wurde in einer Untersuchung des deutschen Fernsehsenders NDR festgestellt. Drei frisch aus der Verpackung entnommene Antihaft-Pfannen für unter 20 Euro wurden auf handelsüblichen Haushaltsherden stark erhitzt. Bei allen drei Pfannen stiessen die Tester auf alarmierende Benzolwerte.

Vor einer starken Überhitzung der Pfannen wird deshalb gewarnt. Giftige Dämpfe können erst ab einer Temperatur von über 260 Grad entweichen, da das Material der beschichteten Pfannen dieser Hitze nicht mehr standhalten kann. Zudem sollten neugekaufte Pfannen vor dem ersten Gebrauch immer gründlich gereinigt werden.

Quellen: Scinexx.de, ndr.de

Text: Petra Zölle

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