Und es geht doch! So will Coop bis 2023 klimaneutral werden

Promo – Andere fangen an, Coop ist schon auf der Zielgeraden! Mit diesen Massnahmen will die Detailhändlerin ihre Kunden CO2-neutral versorgen – besonders cool: Der Lieferservice.

Solaranlage von Coop
Foto © zVg
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Alles beginnt mit einer ambitionierten Vision: «Wir wollen bis 2023 CO2-neutral sein.» Diesen Entscheid hat Coop bereits 2008 getroffen. Seither hat sich einiges geändert – das meiste ist für uns Kunden gar nicht sichtbar, doch es gibt einige Projekte, bei denen unser Kaufentscheid eine Rolle spielt.

Wo wir täglich einkaufen

Besonders viel Energie lässt sich dort sparen, wo wir täglich einkaufen, in den Geschäften selber. Bereits seit 2007 realisiert Coop alle Um- und Neubauten von Verkaufsstellen im Minergie-Standard. Das spart rund 20 Prozent Strom und 40 Prozent Wärme. Die bisher installierten Solaranlagen auf den Dächern der Filialen produzieren pro Jahr soviel Strom wie 2900 Haushalte verbrauchen.

Energie sparen mit Kälte

Wenn es um Energieverbrauch geht, schlagen besonders die Kühlung und Tiefkühlung der Produkte zu Buche. Sie machen rund die Hälfte des gesamten Stromverbrauchs in den Filialen aus. Zudem haben herkömmliche Kältemittel einen grossen Einfluss auf das Klima. Hier spielt CO2 ausnahmsweise den Part des Helden, denn CO2, das Coop als Kältemittel nutzt, hat einen 4000-mal kleineren Effekt auf das Klima als andere Kältemittel.

Weil jeder Kühlschrank, jede Kühltheke und Gefrieranlage beim Kühlen Wärme produziert, nutzt Coop in ihren Filialen diese Abwärme zum Heizen und für die Warmwasseraufbereitung. Gut 90 Prozent aller Verkaufsfilialen nutzen diese Technik bereits.

Gute Reise!

Wenn es darum geht, den CO2-Ausstoss zu reduzieren und klimaneutral zu werden, macht der Transport unserer Lebensmittel und Konsumgüter einen gewichtigen Teil aus. Mit der Vision «CO2-neutral bis 2023» hat die Detailhändlerin auch und gerade hier den Hebel angesetzt. So verlagert Coop den Transport wo immer möglich von der Strasse auf die Schiene – und das bereits seit 2011.

Im Brennpunkt

Seit 2016 sind fünf 18-Tonnen-Elektro-Lastwagen im Einsatz. Sie lassen sich nicht nur mit Strom «betanken», sondern haben auf dem Dach eine eigene Solaranlage. Ebenfalls 2016 eröffnete Coop die erste öffentliche Wasserstoff-Tankstelle der Schweiz, denn die Detailhändlerin will in naher Zukunft vermehrt auf die umweltfreundliche Antriebstechnologie setzen.

Nun, sag, wie hast du's mit dem Fliegen?

Ganz ohne Flugtransporte geht es nicht, das ist klar. Doch im Zuge der eigenen Klimaziele hat Coop zu Flugimporten Richtlinien festgelegt: Es dürfen nur Waren mit dem Flugzeug transportiert werden, die aus Qualitätsgründen und aufgrund grosser Zeitknappheit nicht mit Schiff und Bahn transportiert werden können.

Schritt für Schritt:

Dank modernen Kühltechniken und schnelleren Transportabläufen können immer mehr Produkte vom Flugzeug aufs Schiff verlagert werden. Damit Flugtransporte für den Kunden transparent werden und dieser selber entscheiden kann, ob er das Produkt kauft oder nicht, kennzeichnet die Detailhändlerin FIug-Ware mit einem By-Air-Kleber.

CO2-kompensieren nicht nur beim Fliegen

Bereits seit 2007 kompensiert Coop jede Flugmeile der Warentransporte, der Geschäftsreisen und des Online-Lieferservice für Kunden Coop@home. Dazu arbeitet die Detailhändlerin eng mit dem WWF zusammen und entwickelt Kompensationsprojekte unter anderem in Bio-Baumwoll- Reis- oder Kakaoanbaugebieten. Einige innovative und zukunftsweisende Projekte lernen Sie hier kennen

Mit allen bisher realisierten Massnahmen konnte die Detailhändlerin ihren jährlichen CO2-Ausstoss gegenüber 2008 um knapp 28 Prozent reduzieren. Bis 2023 soll der CO2-Ausstoss nur noch die Hälfte gegenüber 2008 betragen. Alle verbleibenden CO2-Emissionen werden kompensiert.

Dieser Artikel wird unterstützt von der Coop-Nachhaltigkeitsinitiative «Taten statt Worte». Erfahren Sie mehr über die Vision «CO2-neutral bis 2023» und wie die Detailhändlerin einen umweltfreundlichen Warentransport etabliert und was bisher in den Filialen und Produktionsstätten erreicht wurde.

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