Umweltökonomie

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Die Umweltökonomie ist ein Teilgebiet der Wirtschaft, das sich aus wirtschaftlicher Perspektive mit Fragen, Ursachen und möglichen Lösungen von Umweltproblemen auseinander setzt.

Als Hauptproblem identifiziert die Umweltökonomie, dass natürliche Ressourcen wie reines Wasser oder saubere Luft ein öffentliches Gut sind, das oftmals übernutzt wird. Daher fordern Umweltökonomen Instrumente, die die natürlichen Ressourcen in den Weltmarkt integrieren, um nachhaltig deren bessere Nutzung und deren Fortbestand zu sichern.

Anreiz zu nachhaltigem Handeln setzen

Bei solchen Instrumenten handelt es sich beispielsweise um Ökosteuern oder Emissionsrechte. Sie haben den Vorteil, dass sie im Grossen und Kleinen – also bei Einzelhaushalten ebenso wie bei grossen, global agierenden Unternehmen – Anreize setzen, umweltbewusst zu handeln. Denn nur so können Kosten gespart werden. Nutzt man mehr Ressourcen und wird mehr CO2 ausgestossen, bedeutet dies automatisch höhere Ausgaben für den Betreffenden.

Die Umweltökonomie setzt daher nicht nur auf persönliche Überzeugungen, um die Umwelt nachhaltig zu schützen und Ressourcen schonend zu handhaben, sondern vermehrt auch auf politische und wirtschaftliche Akzente, die ein umweltfreundliches Handeln fördern. Denn umweltfeindliches Handeln soll sich nicht mehr lohnen und mit höheren Kosten belegt werden.

 

Quelle: wikipedia Text: Miriam Dippe

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