Diese Stadt der Zukunft versorgt sich selbst und reinigt das Meer

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Eco Island produziert neben Strom auch Tonnen an frischen Lebensmitteln. Die grössten Überraschungen liegen aber unter der Wasseroberfläche. Was die schwimmende Stadt noch alles kann und wie einzigartig es sich darin wohnt.

Wohnen in der Zukunft: Die schwimmende Stadt «Eco Island»
Foto: © RA+D Media Team

Schwimmende Stadt saugt Abfall aus dem Wasser

Das Eco Island strotzt nur so vor nachhaltigen Innovationen. So ist die ganze Oberfläche der mehrstöckigen Konstruktion mit Solarpaneelen versehen. Diese liefern zusammen mit vertikalen Windrädern und einem Unterwasser-Gezeitenkraftwerk mehr Energie als die schwimmende Stadt selbst verbraucht.

Sämtlicher Abfall, der um die Insel herum im Wasser angetrieben wird, soll zudem aufgesaugt und entsorgt werden. Die schwimmende Stadt reinigt so das Meer von grobem Müll, wie auch von Kleinteilen bis hin zum Mikroplastik. Das angesaugte Wasser wird anschliessend sogar soweit gereinigt, dass es Trinkwasserqualität hat. 2'000 Liter Trinkwasser soll das Grand Cancun auf diese Weise pro Sekunde herstellen können, um damit hauptsächlich das Festland in der wasserarmen Region zu versorgen.

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Grand Cancun: Die Eco Island wird sich selbst versorgen

Der klimaneutrale Komplex Grand Cancun ist primär eine Marineplattform, welche die natürlichen Ressourcen in ihrer Umgenbung nicht nur schonen will, sondern das Ökosystem unterstützen soll. Um den Meeresgrund zu schützen, wird die auch Eco Island genannte Plattform auf Stelzen gebaut. Ihre Anlagen unter Wasser sollen zudem das Meerwasser reinigen und so der Umwelt helfen.

Die bis 2020 geplante Insel wird sich nach dem Bau komplett selbst versorgen können. Im Golf von Mexico, nahe der gleichnahmigen Stadt Cancún, wird das Ressort dann stehen. Für sein Design ist der deutsche Architekt Richard Moreta Castillo verantwortlich, der sich bei dessen Formgebung symbolisch vom Schlangengott der Mayas inspirieren liess. Foto: © RA+D Media Team

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Shoppen und schlafen mit Fischen: Eco Island führt Besucher unter Wasser

Die schwimmende Stadt reicht gleich mehrere Stockwerke tief unter das Wasser. Dort angekommen, sollen ein Shoppingcenter und ein Unterwasserrestaurant mit atemberaubenden Ausblicken auf die Besucher warten. Aber auch wer bei den Fischen schlafen möchte, kann sich diesen Traum erfüllen. Hotelzimmer unter Wasser locken mit Sicht auf den Meeresboden vom Bett aus.

Wie wohnen wir in Zukunft sonst noch?

Das Grand Cancun ist nicht das einzige Wohnprojekt von Architekten, die auf futuristische und nachhaltige Bauten setzen. Auch das mobile Designer-Hausboot folgt dem Trend, ebenso wie dieses komfortable Container-Haus und die Ecocapsule, welche völlige Unabhängigkeit auf 8 m² bietet.

Quellen: richard-architecture-design.com, inhabitat, 05dimsions.wordpress.com

Text: Jürgen Rösemeier-Buhmann