Diese 8 einfachen Tipps helfen gegen fettige Haare

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Gerade im Sommer können Haare schnell fettig werden. Doch diese einfachen Tipps und Hausmittel verschaffen schnell Abhilfe.

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1. Fettige Haare nicht ganz so heiss waschen

Eine heisse Dusche ist zwar bei vielen beliebt. Bei fettigen Haaren lohnt es sich aber, die Temperatur etwas runter zu drehen. Denn: Je heisser das Wasser beim Haarewaschen ist, desto mehr werden die Talgdrüsen der Kopfhaut aktiviert und damit fettige Haare gefördert.

Besser ist es, mit lauwarmem Wasser zu waschen. Das hält nicht nur Fett von den Haaren fern, sondern schont sie insgesamt, gerade wenn es sich um sehr lange Haare handelt.

2. Besser morgens als abends in die Dusche steigen

Werden Haare morgens gewaschen, dann neigen sie weniger dazu, über den Tag fettig auszusehen. Der einfache Grund: Die Talgdrüsen sind nachts besonders aktiv, daher verfetten die abends gewaschenen Haare oft schon bis zum nächsten Morgen.

3. Die Finger aus den Haaren herauslassen

Egal, ob Hände regelmässig eingecremt werden oder nicht – sie haben einen Fettfilm. Jedes Mal, wenn Sie mit den Fingern durch die Haare fahren, bleibt etwas davon hängen. Passiert das oft genug, trägt es zu fettigen Haaren bei.

4. Das Fett einfach mal wegbürsten

Wer zu fettigen Haaren neigt, sollte statt Kunststoff eher Naturborsten verwenden. Denn dieses Material kann bedingt Fett aufnehmen und so die Haarpracht schützen.

Tipp: 1 x pro Woche die Bürste mit lauwarmen Wasser und etwas Seife gut ausspülen. Dann wird das aufgenommene Fett wieder entfernt und der borstige Fettentferner funktioniert optimal.

5. Mit Babypuder die fettigen Haare bekämpfen

Babypuder kann nicht nur den Kinderpo trockenlegen, sondern auch fettige Haare verschwinden lassen. Dafür das Puder auf den Haaransatz geben und mit einem Handtuch gut einmassieren, ein paar Minuten warten und wieder gründlich ausbürsten.

Angenehmer Nebeneffekt: Dünnes Haar bekommt mehr Volumen, auch wenn der Haaransatz durch die Antifetttherapie etwas stumpf aussehen kann. Allerdings sollten Sie hierbei sparsam dosieren, sonst erhalten die Haare einen Grauschleier.

6. Mit dem Kräutergarten die Haare verschönern

Gegen fettige Haare ist ein Kraut gewachsen, genaugenommen sind es sogar gleich drei. Kamillentee ist eines hiervon. Für die Anwendung wird ganz einfach eine Tasse Kamillentee aufgegossen. Diesen noch lauwarm in die Kopfhaut einmassieren und 15 Minuten einziehen lassen. Dann den Tee gut ausspülen. Das Kraut beruhigt die Kopfhaut und reduziert die Neigung zu fettigen Haaren.

Tipp: Blondschöpfe werden durch die regelmässige Anwendung etwas aufgehellt. Eine vergleichbar gute Fettabbaumassnahme gelingt durch einen Rosmarin- oder Salbeiaufguss, der ebenso lauwarm einmassiert und anschliessend ausgespült wird.

7. Aus Heilerde eine Kur selber machen

Heilerde ist ein altes Hausmittel, das desinfiziert, Entzündungen hemmt und das Hautbild wesentlich verbessert. Letzteres ist sogar in einer Studie an der renommierten Berliner Klinik Charité belegt worden.

Für eine Kur gegen fettige Haare 2-3 Esslöffel Heilerde aus der Apotheke mit etwas Wasser zu einem dickflüssigen Teig verrühren und diesen auf die Kopfhaut geben. Die Maske dann antrocknen lassen und mit lauwarmen Wasser gut ausspülen. Anwendung bei Bedarf oder 1-2 Mal die Woche.

8. Zusatzstoffe meiden bei fettigen Haaren

Fettige Haare können nicht nur durch natürlich überaktive Talgdrüsen auf der Kopfhaut entstehen, sondern auch durch Zutaten in Shampoo, Spülung und Co. Gerade konventionelle Kosmetik kann eine ganze Reihe von Schadstoffen enthalten, die der Kopfhaut eventuell nicht gut bekommen. Deshalb lohnt es sich, auf die Inhaltsstoffe zu achten oder auf Naturkosmetik zu setzen.

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann