Bewusste Kaufentscheidung: Mobile Transparenz bei Bio-Lebensmitteln

Wenn man das passende App hat, kann man mit dem Handy Strichcodes scannen.

Mit modernen Handys kann man heutzutage direkt im Laden die Strichcodes scannen um Informationen zu erhalten.

Wer die Label-Empfehlungen beim Einkauf vergessen hat, findet auch per Mobiltelefon Hilfe. Verbraucher können sich mit der «Codecheck»-App über das gewünschte Produkt informieren. Sie erhalten über den Scan des Strichcodes umfassende Fachinformationen, Experten- und Nutzermeinungen, die das unabhängige Online-Nachschlagewerk seit 2004 sammelt. Inzwischen nutzen über sechs Millionen deutschsprachige Konsumenten den kostenfreien Service, der auch im Internet unter www.codecheck.info verfügbar ist. So können sie sich nun bewusster für Bio-Lebensmittel und Bio-Labels entscheiden.

Bio-Lebensmittel: Label gut, alles gut

Der WWF, der Konsumentenschutz und der Schweizer Tierschutz STS befürchten, dass die wachsende Zahl an Bio-Eigenmarken, die hohen Schweizer Richtlinien aufweichen. Das könnte dazu führen, dass Gütesiegel an Glaubwürdigkeit verlieren. Grund genug, um die Labels genauer zu untersuchen. Anhand dieser Empfehlungen sehen Verbraucher nun, wie gut das jeweilige Bio-Lebensmittel ist.

Fazit: Gelabelte Produkte sind grundlegend besser als Lebensmittel ohne Gütesiegel. Denn Bio-Produkte sind die am häufigsten und am strengsten überprüften Lebensmittel.

Linktipps

  • www.labelinfo.ch - Labelinfo bietet unabhängige Informationen über Umwelt- und Soziallabels
  • www.codecheck.info - Per Produktcode bietet das unabhängige, deutschsprachige Nachschlagewerk umfassende Informationen, Experten- und Verbrauchermeinungen
  • www.konsumentenschutz.ch - Die Stiftung für Konsumentenschutz engagiert sich bereits über 44 Jahre für die Anliegen der VerbraucherInnen.
  • www.wwf.ch/foodlabels - Der WWF Schweiz bietet eine Übersicht aller Bio-Labels als PDF-Download an

 

Text: Kerstin Borowiak