Stille Nacht, nachhaltige Nacht

Mit Beginn der kalten Witterung und der Adventstage steigt der Energieverbrauch an. Es geht aber auch anders – ohne auf den Weihnachtszauber verzichten zu müssen.

Weihnachtsbeleuchtung in Basel mit Rhein
Die Mittlere Brücke in Basel funkelt zur Weihnachtszeit. Foto © Daniel Schmid, IWB.
  • 4
  • 0

«Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…», meist sind es aber eher Dutzende, wenn nicht gar Hunderte Lichter an meterlangen Girlanden, die vom Küchenfenster bis zum Vorgarten alles in weihnachtlichen Lichterglanz tauchen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass sie ein Prüfsiegel (CE, VDE oder GS) tragen und einen Sicherheitstransformator enthalten. Leuchtdekos für draussen sind auch als solche auf der Verpackung angeschrieben. Sie müssen spritzwasser- bzw. regenwassergeprüft sein oder mit «IP 144» gekennzeichnet sein. Vorsicht bei defekten Kabeln! Solche Lichter dürfen nicht mehr in Betrieb genommen werden.

Unter Strom!

Damit aber die gemütliche Winterstimmung nicht durch hohe Stromkosten trübe wird, sollten Lichtdekos nur in den Abendstunden mit Hilfe einer Zeitschaltuhr in Betrieb genommen werden. Im Dauerbetrieb verbrauchen sie während fünf Wochen etwa soviel Strom wie ein 140 Liter-Kühlschrank in einem Jahr.

Deshalb lohnt es sich, alte Lichterketten durch LED-Modelle zu ersetzen. Diese kosten zwar in der Anschaffung mehr als herkömmliche Lichterketten, brauchen dafür aber zehnmal weniger Energie und haben eine wesentlich längere Lebensdauer. Manche leuchten sogar mit Solarenergie.

Vorreiter:

Die Küche ist zur Weihnachtszeit eine der Hauptsünderinnen in Sachen Stromverbrauch. Der Backofen ist bei Guetzli-Bäckern im Dauerbetrieb. Wer alle nicht benötigten Bleche und Roste aus dem Backofen entfernt, heizt diese nicht unnötig auf und spart damit schon mal etwas Energie. Backen sollte man möglichst im Umluftmodus, denn so lassen sich mehrere Bleche Guetzli auf einmal backen, und das erst noch mit einer 20 Grad niedrigeren Backtemperatur. Aber Achtung: Jedes Mal, wenn man für einen Kontrollblick die Ofentür öffnet, gehen bis zu 20 Prozent Wärme verloren! Beim Weihnachtsbaum kann man den Energieverbrauch übrigens auf Null reduzieren, wenn man die guten alten Kerzen anzündet – einfach mit der nötigen Vorsicht.

Autor: Benjamin Gygax

 

Logo IWB

Dieser Artikel wird präsentiert von IWB. IWB versorgt ihre Kunden in der Region Basel und darüber hinaus mit erneuerbarem Strom, erneuerbarer Fernwärme, Trinkwasser, Gas sowie Telekomleistungen. Das Unternehmen strebt langfristig die Vollversorgung aus erneuerbaren Quellen an, die einen effizienten, umweltschonenden und wirtschaftlichen Umgang mit Energie ermöglicht. In den eigenen Anlagen produziert IWB jährlich mehr erneuerbaren Strom, als die Kunden in Basel verbrauchen. Die erneuerbare Energie produziert das Unternehmen in der Region Basel, in der Schweiz und in ausgewählten Ländern Europas.

Passend zum Thema: