Kürbis-Chutney mit Apfel und Ingwer – das fixe Rezept

Kürbis-Chutney schmeckt fruchtig, süss und würzig zugleich! Mit diesem Rezept machen Sie die leckere Sauce im Handumdrehen selber.

Kürbis Chutney: Rezept und vielfältige Varianten
Das Rezept für leckeres Kürbis-Chutney kann vielfältig variiert werden. Foto: © iStock / Thinkstock
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Kürbis-Chutneys passen, würzig abgeschmeckt, zu kräftigen Speisen wie Fleisch oder Käse. Sie sind aber auch ein richtig feiner Dip für Gemüse. Gerade im Herbst bietet es sich an, Kürbis für das ein oder andere Chutney-Rezept einzusetzen. Frisch zubereitet, mit nur wenig Aufwand, hält sich das Kürbis-Chutney ein paar Tage im Kühlschrank. Richtig eingemacht und abgefüllt in Gläser mindestens ein paar Monate.

Tipp zur Kürbis-Wahl für ein Chutney: Eher süsslich schmeckende Sorten wie Butternut oder Hokkaido-Kürbis verwenden.

Kürbis-Chutney mit Apfel

Kürbis und Zwiebeln, Apfel und kräftige Gewürze geben diesem Kürbis-Chutney einen leckeren Geschmack – und das Rezept ist ganz einfach! Ergibt ca. 1 Kg Chutney. 

Zutaten

  • 500 g kg Kürbis (Butternut oder Hokkaido)
  • 150 g eher säuerlichen Apfel (z. B. Gravensteiner oder Boskoop), geschält und entkernt
  • 1 grosse rote Zwiebeln
  • etwas Öl zum Anbraten
  • 200 ml Apfelessig
  • 70 g Rosinen
  • 100 g braunen Zucker
  • 1 TL Salz (gestrichen)
  • ½ bis 1 TL Cayenne oder fein gehackte Chilischote
  • Nach Belieben: etwas Ingwer, 1-2 Knoblauchzehen fein gehackt

Zubereitung

  1. Den Kürbis schälen, entkernen und fein würfeln. Apfel und Zwiebel in Würfel schneiden.
  2. Kürbis und Zwiebeln mit etwas Öl in einer Bratpfanne kurz andünsten. 
  3. Essig sowie Zucker in einer Pfanne aufkochen.
  4. Kürbis, Zwiebeln und alle übrigen Zutaten sowie optional Ingwer und Knoblauch in den Topf geben.
  5. Alles nochmals aufkochen.
  6. Nun das Kürbis-Chutney unter regelmässigem Rühren bei mittlerer Hitze einkochen lassen.
  7. Wird die Masse zu dickflüssig und droht anzubrennen, etwas Wasser zugeben.
  8. Das Kürbis-Chutney ist nach 30 bis 45 Minuten kochen fertig.

Bis dann haben sich zwar noch nicht alle Aromen richtig entfaltet, dennoch lohnen es sich, die würzige Sauce während des Kochens zu probieren. Zu viel oder zu wenig Säure, zu wenig Süsse oder noch nicht mit dem richtigen Pfiff? Dann einfach entsprechende Gewürze oder etwas Zucker zugeben und ein paar Minuten bei kleiner Hitze weiter kochen lassen.

Im Kühlschrank hält sich das fruchtige Chutney ein paar Tage. Wenn Sie die Gläser sterilisieren vor dem Abfüllen und das Chutney an einem dunklen, kühlen Ort lagern, werden daraus sogar mehrere Monate.

Chutney richtig abfüllen

  1. Füllen Sie das noch heisse Chutney gleichmässig in die vorbereiteten Gläser. Bis zum Glasrand sollte ein Zentimeter Platz bleiben.
  2. Auf mögliche Luftblasen kontrollieren und – wenn vorhanden – durch leichtes Klopfen auf der Arbeitsplatte entfernen.
  3. Der Rand muss sauber sein, deshalb mit Küchenkrepp abwischen.
  4. Den Schraubdeckel fest zuschrauben und Glas auf den Deckel gestellt ein Vakuum ziehen lassen.
  5. Abgekühlt sollte der Deckel sich eingezogen haben und nicht mehr klicken, wenn man drauf drückt.

Tipp: Twist-off-Gläser sind besonders einfach in der Handhabung, da sie auch ohne Gummi im Deckel besonders dicht sind.

Von mediterran bis asiatisch: Varianten des Kürbis-Chutney-Rezepts

Das Rezept kann ganz nach Geschmack variiert werden. Beim Kürbis-Chutney-Rezept ist ein Experimentieren mit den Zutaten sogar unbedingt erwünscht!

  • Man kann die Schärfe zurücknehmen oder mit mehr Chili oder Cayenne steigern.
  • Die Rosinen können durch andere Trockenfrüchte ausgetauscht oder ergänzt werden. Grössere Früchte sollten jedoch in feine Würfel geschnitten werden. Probieren Sie zum Beispiel ein Mango-Chutney!
  • Fruchtiger wird Ihr Chutney durch die Zugabe von reifen Tomaten, schärfer mit etwas Ingwer.
  • Wer etwas mehr Farbe im Chutney möchte, kann dies durch einen halben Teelöffel Kurkuma erreichen.
  • Kräuter wie frischer Thymian oder Rosmarin lassen das Kürbis-Chutney zum mediterranen Genuss werden. Am Ende zugegebenes Koriandergrün gibt dem Kürbis-Chutney wiederum eine asiatische Note.

Hier finden Sie weitere feine Rezepte für Chutney.

So vielfältig lässt sich Kürbis in der Küche einsetzten! Hier finden Sie Tipps für weitere einfache Kürbis-Rezepte.

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Schweizer Nachtisch mal mit Kürbis: Süsse Tätschli

Kürbis-Tätschli

Die Kürbis-Tätschli kann man gut zu Wild- oder Gemüsegerichten servieren. Aber auch als Nachtisch schmecken sie sehr gut, zum Beispiel mit etwas Honig, Apfelkompott oder Konfitüre oben drauf.

Das Rezept ist für beide Varianten das gleiche: 1. Würfeln Sie 500 g Kürbisfleisch und kochen Sie es gar. 2. Pürieren Sie den Kürbis und geben 100 g Mehl, ein Ei, 1 TL Salz sowie etwas Pfeffer und Muskat hinzu. 3. Nachdem die Masse eine Viertelstunde ruhen konnte, braten Sie die Tätschli etwa 4 bis 6 Minuten lang in einer Pfanne.

Ein einfaches und feines Rezept für das passende Apfelkompott können Sie im Artikel «Kürbis als süsse Variante oder dekorativ gefüllt» lesen. Foto: © Elena Weinhardt / iStock / Getty Images Plus

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