Öl und Erdgas sollen weg – das Beispiel Basel

Advertorial – Ein radikaler Wandel in der Energieversorgung ist jetzt notwendig. Wärme und Strom müssen zukünftig ohne fossile Energieträger wie Öl und Erdgas produziert werden – also CO2-neutral. Wie ein konsequenter Umbau der Produktion und Lieferung von Wärmeenergie aussehen kann, zeigt das Beispiel Basel-Stadt.

Solaranlagen in Basel
Strom aus Photovoltaik soll zukünftig neben Wasserkraft eine wichtige Energiequelle sein. Foto © IWB
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80 Prozent ersetzen

Ohne Strom steht die Welt heute still. Und ohne Wärme- und Prozessenergie läuft in der Industrie fast nichts. Aktuell wird die Energie für Strom und Wärme noch zu rund 75 Prozent mit fossilen Energieträger wie Öl und Gas sowie aus Kernenergie produziert. Der Schweizer Bundesrat hat im September 2019 beschlossen, dass die Schweiz bis 2050 CO2-neutral sein soll. Bis dahin müssen deshalb Industrieprozesse, Heizungen, Verkehrssysteme und vieles mehr grundlegend umgestellt werden. Diese Aufgabe scheint fast unlösbar, basiert doch unsere Industrie, unsere Mobilität und unser Wohlstand seit 150 Jahre fast ausschliesslich auf der Nutzung von Erdöl, Gas und Kohle.

Nachhaltigleben

Qualmende Kamine prägen seit über 100 Jahren die Landschaft. Foto © kodda/ iStock / Getty Images Plus.

Gross- und Kleinkraftwerke arbeiten zusammen

Die Energiebranche spielt bei diesem Wandel eine zentrale Rolle. Zwar wird es 2050 deutlich mehr lokale und dezentrale Anlagen zur Energieproduktion geben: Photovoltaikanlagen auf Häusern und Gewerbebetrieben, Wärmepumpen und andere Technologien. Aber wir können davon ausgehen, dass auch in 30 Jahren die meiste Energie noch in grösseren Kraftwerken produziert und von dort aus verteilt wird: in Wasserkraftwerken, Kehrrichtverwertungsanlagen und Produktionsanlagen, die aus Sonnenenergie, Wind und Biomasse Strom und Wärme gewinnen.

Schluss mit Bremsen

Unter Strom!

Viele Energieversorger und Kantone haben sich jahrelang gegen die notwendigen Veränderungen gesperrt. Der Systemwandel erfordert Zeit, Geld und mutige Entscheidungen. Zehntausende Kilometer Leitungen, Netze, Verteilsysteme und dazugehörige Infrastruktur müssen in der Schweiz saniert, ersetzt und angepasst werden. Grosse Produktionsanlagen müssen stillgelegt und mit klimaschonender Technologie neu gebaut werden. In den Medien hört und liest meist nur, was alles nicht klappt. Das Beispiel Basel zeigt, der Systemwandel ist möglich.

Grosse Schweizer Wasserkraftwerke, wie das Kraftwerk Nant de Drance produzieren seit vielen Jahrzehnten zuverlässig klimaschonend Strom.

Grosse Schweizer Wasserkraftwerke, wie das Kraftwerk Nant de Drance produzieren seit vielen Jahrzehnten zuverlässig klimaschonend Strom. Foto © IWB

Nach Strom kommt Wärme

Die Energiesysteme im Kanton Basel-Stadt befinden sich bereits mitten im Wandel. Seit 2009 sind alle Basler Stromkunden mit erneuerbarem Strom versorgt - vor allem aus Wasserkraftwerken in den Schweizer Alpen und dem Rheinkraftwerk Birsfelden. Die Basler Kunden profitieren seit Jahrzehnten vom grössten Fernwärmenetz der Schweiz, das Wärme direkt in die Häuser und Industriebetriebe bringt. Jetzt ist der Ersatz der Erdgassysteme in Planung. Erdgas soll konsequent durch erneuerbare Energien ersetzt werden: Fernwärme, Wärmepumpen, Holzheizungen, Photovoltaikanlagen und weitere Technologien.

Komplexer Umbau

Vorreiter:

Der Umbau muss langfristig geplant und eng mit den Kunden abgestimmt werden. Was passiert mit Erdgaskunden, die gerade eine neue Heizung gekauft haben? Wie und wann können Industriebetriebe ihre Produktion von Gas auf erneuerbare Energie oder Strom umstellen? Wie lassen sich die unterschiedlichen Energieproduktionen in der Stadt Basel effizient verbinden: grosse Stromturbinen, Fernwärmeanlagen, kleine Photovoltaikmodule und Batteriespeicher in Kellern und Elektrofahrzeugen? Welche IT-Systeme sind erforderlich, damit die Technologien optimal miteinander kommunizieren?

Zwei Drittel weniger CO2

IWB, das Basler Energieversorgungsunternehmen für Strom, Wärme, Wasser und Telekommunikation bearbeitet all diese Fragen und plant den grundlegenden Umbau der Wärmeversorgung in Basel-Stadt. Ziel ist es, so schnell wie möglich die Kunden erneuerbar und CO2-neutral zu beliefern. Schliesslich hat sich IWB das Ziel gesetzt, den CO2-Austoss der Energieproduktion und der Wärmeversorgung der Kunden bis 2030 um 67 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Das erfordert mutige Entscheidungen und einen radikalen Wandel.

CO2-Ausstoss um 2/3 reduzieren, wie es geht.

Autor: Dietmar Küther, IWB

 

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Dieser Artikel wird präsentiert von IWB. IWB versorgt ihre Kunden in der Region Basel und darüber hinaus mit erneuerbarem Strom, erneuerbarer Fernwärme, Trinkwasser, Gas sowie Telekomleistungen. Das Unternehmen strebt langfristig die Vollversorgung aus erneuerbaren Quellen an, die einen effizienten, umweltschonenden und wirtschaftlichen Umgang mit Energie ermöglicht. In den eigenen Anlagen produziert IWB jährlich mehr erneuerbaren Strom, als die Kunden in Basel verbrauchen. Die erneuerbare Energie produziert das Unternehmen in der Region Basel, in der Schweiz und in ausgewählten Ländern Europas.