Ökologie

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Die Ökologie befasst sich im wissenschaftlichen Bereich mit den Wechselbeziehungen von Lebewesen und Umwelt. In der Umgangssprache wird Ökologie allerdings nahezu immer mit Umweltschutz und –freundlichkeit in Verbindung gebracht.

Ökologie zwischen Forschung und Volksmund

Die Ökologie als Forschungsgegenstand ist im Vergleich zu anderen Teilgebieten der Biologie noch relativ jung. Erst vor etwa 150 Jahren wurde eine offizielle Definition der Wissenschaft formuliert. Wo die Ökologie früher als reine Naturwissenschaft angesehen wurde, überschneidet sie sich heute wegen der Popularisierung des Begriffes auch mit Soziologie, Anthropologie, Ökonomie und Politik.

Etwa Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich ein stetig höheres Umweltbewusstsein – gleichzeitig benutzte man den Begriff «Ökologie» immer öfter im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit. Ein Paradebeispiel dafür ist die Bezeichnung «Öko», mit der in den 1980er Jahren etwas belächelnd die ersten Nischengruppen mit bewusst nachhaltigem Lebensstil bezeichnet wurden. Die «neue» Bedeutung des Begriffes kommt allerdings nicht von ungefähr. Schliesslich sind sich «ökologisch» denkende und handelnde Menschen des Einflusses von Lebewesen auf unsere Umwelt bewusst und treffen ihre Entscheidungen so, dass die ökologische Balance nicht gestört wird.

Ökologie und Nachhaltigkeit sind eng verknüpft

Der mittlerweile breit gefächerte Begriff der Ökologie steht also dem der Nachhaltigkeit sehr nahe. Ein nachhaltiger Erhalt der natürlichen Ressourcen ist nämlich nur umsetzbar, wenn Produzenten und Konsumenten bewusst ist, welche Folgen ihre Rohstoffnutzung und ihr Konsumverhalten hat. Auch unsere natürlichen Lebensräume sind Ökosysteme, deren Beziehung zum Mensch grosse Auswirkung auf unsere Lebensqualität hat. Nur wer ökologisch denkt, kann langfristig für eine Aufrechterhaltung unserer Lebensräume sorgen.

Quellen: de.wikipedia.org Text: Sabrina Stallone