Mit dem Winterblues kommt die Gedächtnisschwäche

Der Winter schlägt uns nicht nur auf das Gemüt, sondern auch auf die Gedächtnisleistungen. Auch andere Krankheiten können durch den winterlichen Lichtmangel hervorgerufen werden.

Mit dem Winterblues kommt die Gedächtnisschwäche
Viele Menschen leiden im Winter unter Lustlosigkeit und schwächeren Leistungen des Gehirns. Foto: Jochen Schönfeld / iStock / Thinkstockphotos
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Im Winter werden viele von uns melancholisch und fühlen sich schlapp. Schuld daran ist oft ein Mangel an Vitamin D. Dieser wirkt sich nicht nur negativ auf die Stimmung aus, sondern schränkt bei vielen Menschen messbar die Gedächtnisleistung ein. Für diese Ergebnisse hat die University of Alabama 15.000 Menschen untersucht, wobei sich herausstellte, dass nur die Personen von einer schwächeren Leistung betroffen sind, die auch an einem sogenannten Winterblues leiden.

Der Vitaminmangel kann aber auch das Immunsystem schwächen und das Risiko für Asthma sogar um einen Drittel erhöhen, so die Ergebnisse weiterer Studien.

Wie bekommt der Mensch im Winter genügend Vitamin D?

Vitamin D wird mit Hilfe von Sonnenstrahlen in der Haut produziert. Um einen Mangel vorzubeugen, ist der Gang nach Draussen vor allem im Winter unerlässlich. Es reichen schon 15 Minuten am Tag, um genügend Vitamine zu tanken. Auch Nahrungsergänzung kann Ihnen helfen, aber bedenken Sie dabei, dass zu viel Vitamin D für einen gesunden Menschen sogar gefährlich sein kann. Es empfiehlt sich daher eine Absprache mit dem Arzt.

Was Sie sonst gegen die lästige Wintermüdigkeit tun können, erfahren Sie in unserem Artikel «Tipps gegen Müdigkeit im Winter».

Quelle: welt.de, bag.admin.ch, heilpraxisnet.de, wikipedia.org; Autor: Alexandra Bürgmann