Uni-Studie zum Fleischkonsum durch den Fleischwolf gedreht

Fleischliebhaber reagieren empört auf die jüngst veröffentlichte Zürcher Uni-Studie zum ungesunden Fleischkonsum. Ihre Meinung: Eine tadellose Verarbeitung der Fleischwaren ist völlig ungefährlich für die Verbraucher. 

Fleisch erhöt Sterberisiko
Zu viel Fleisch erhöht das Sterberisiko. Foto © iStockphoto / Thinkstock
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Der Schweizer Fleisch-Fachverband (SFF) sieht Fleischwaren zu unrecht durch die Uni-Studie verteufelt. Forscher der Universität Zürich fanden heraus, dass Personen, die viel Wurst essen, ein höheres Risiko haben an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder an Krebs zu sterben.

Ruedi Hadorn vom SFF verweist in einem Beitrag von 20 Minuten darauf, dass beispielsweise der krebserregende Stoff Nitrosamine nur durch eine falsche Verarbeitung entsteht. Durch bessere hygienische Massnahmen bei der Tierhaltung und Verarbeitung des Fleisches könne die Bildung des Stoffes laut Metzgermeister Hummel von der Metzgerei Küenzli minimiert werden.
 
Aber nach der Uni-Studie führt ein übermässiger Konsum an Fleischprodukten wie Wurst und ähnlichem zu einem erhöhten Risiko an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Krebs zu sterben. Ausschlaggebend ist nicht, dass Fleischwaren wie Wurst gegessen werden, sondern in welchen Mengen. 

Zur Uni-Studie

An der Studie nahmen rund 450 000 Probanden teil. Das Forscherteam der Universität Zürich kam zu dem Ergebnis, dass Menschen, die täglich mehr als 40 Gramm Wurst oder andere verarbeitete Fleischprodukte zu sich nehmen, früher sterben. Der Gesundheit zu Liebe sollte man auf einen hohen Fleischkonsum verzichten und darauf achten sich ausgewogen zu ernähren. Hierzu zählt auch ab und zu ein Stück Fleisch, das den menschlichen Körper mit wichtigen Mineralien, B-Vitaminen und  Eisen versorgt.

 

Quelle: 20.min.ch, uzh.ch

Text: Katharina Kehler

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