Trotz neuer CO2-Verordnung brummte der Neuwagenverkauf im Juli

Autoverkäufer und Importeure fürchteten, dass durch das neue CO2-Gesetz die Verkäufe von Neuwagen rückläufig sein könnten. Doch auch mit der Verordnung, die den CO2-Ausstoss von neuen Wagen reduzieren sollen, zeigt der Verkauf kaum Schwächen.

Der Verkauf von Neuwagen ist im Juli trotz neuem CO2-Gesetzt kaum zurück gegangen.
Der Verkauf von Neuwagen ist im Juli trotz neuem CO2-Gesetzt kaum zurück gegangen. Foto: © Zoonar / Thinkstock
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Am 1. Juli 2012 ist das neue Gesetz der CO2-Abgabe auf Neuwagen in Kraft getreten. Der durch Mehrkäufe im Juni befürchtete Rückgang von Verkäufen von Neuwagen ist bis jetzt ausgeblieben. Gerade mal 3,2 Prozent weniger Autos wurden im Juli neu zugelassen als im letzten Jahr um die selbe Zeit.

Die Autohändler hatten deutlich mehr Einbussen erwartet. Der Autoverkauf mit 202 000 vertriebenen Neuwagen seit Anfang Jahr zeigt, dass der Absatz in der Schweiz immer noch auf sehr hohem Niveau liegt.

Die neue CO2-Verortnung

Seit dem ersten Juli 2012 dürfen Neuwagen nur noch einen durchschnittlichen Emissionsausstoss von 130 Gramm CO2 pro Kilometer haben. Was darüber hinaus geht, wird besteuert. Die «Strafe» dafür bezahlt der Händler. Dieser Schlägt die Besteuerung auf den Neuwagenpreis. Der Bund hat sich erhofft sich damit, dass die Bevölkerung eher emissionsärmere Autos kaufen und die CO2-Belastung zurück geht.

 

Quelle: 20min.ch Text: Jessica Buschor