Ozon und Treibhausgase: Forscher fordern Ausweitung des Klimaschutzes

Sonne ist gut, zu viel Sonne jedoch schadet Mensch und Umwelt. Und genau das passiert durch das Ozonloch, denn dort gelangt zu viel UV Licht auf die Erde. Um dessen Ausweitung zu reduzieren, wurden die ozon-schädlichen Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) verboten. Doch das reicht nicht, meinen Forscher und fordern weitere Verbote, um das Klima nachhaltig zu schützen.

Das Ozonloch ist für den Menschen gefährlich.
Auch Ersatzstoffe des FCKW bewirken eine hohe Emmission an Treibhausgasen. Foto: © Iakov Kalinin - Fotolia.com
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Seit dem Verbot der FCKW durch das Montreal-Protokoll 1989 wurde vermehrt auf Ersatzstoffe wie Fluorkohlenwasserstoff (FKW) zurückgegriffen, die in Kühl-, Treib-, Lösungs- oder Schäummitteln zum Einsatz kommen. Im Gegensatz zu den FCKW baut FKW die Ozonschicht nicht ab. Trotzdem handelt es sich bei ihm um aggressive Klimagase, die zur Erderwärmung und zum Klimawandel beitragen.

Forscher fordern nun auch das Verbot von FKW, denn der Ausstoss dieses Stoffes steigt jährlich um 10 bis 15 Prozent. Laut ihnen sind vor allem die extrem stabilen und bis zu 50 Jahre lang in der Atmosphäre verbleibenden gesättigten FKW problematisch, da sie aufgrund dieser Eigenschaften extrem lange das Klima negativ beeinflussen.

Quelle: Pressetext Text: Miriam Dippe

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