Test mit Gentech-Weizen in Zürich geplant

Zu Versuchszwecken soll ab 2014 auf einem 2,5 bis 3 Hektaren grossen Feld in Zürich genetisch manipulierter Weizen angepflanzt werden. Ob der Testlauf stattfinden darf, entscheidet das Bundesamt für Umwelt voraussichtlich in diesem Sommer.

Genetisch veränderter Weizen
Genetisch veränderter Weizen ist resistenz gegen Mehltau. Foto: © Fuse / Thinkstock
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Unter der Leitung von Beat Keller will die Forschungsgruppe der Universität Zürich abklären, wie widerstandsfähig die genveränderten Weizensorten gegen die Pilzerkrankung Mehltau sind. Diese neue Unteruschung setzt an die durchgeführten Feldversuche von 2008 bis 2010 an.

Der Anbau könnte zudem ein Testlauf für das Ende 2017 auslaufende Moratorium sein. Wird dieses nicht verlängert, ist es ab 2018 erlaubt, gentechnisch veränderte Pflanzen auf Schweizer Feldern anzubauen und zu verkaufen.

Deutlichen Gegenwind zu dem Feldversuch gibt es für das Forscherteam seitens der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Sie kritisiert, dass die gesundheitlichen Auswirkungen auf Mensch und Tier noch nicht geprüft seien. Auch die Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnologie (SAG) übt Kritik. Sie hält das Vorhaben für zu teuer.

Quelle: nzz.ch

Text: Katharina Kehler