In Basel entsteht ein Innovationszentrum für Elektromobilität

Forschung, Concept Stores und die grösste Elektroladestation Europas – der Swiss E-Mobility Hub soll in den nächsten fünf Jahren direkt an der A2 in Pratteln entstehen.

In Basel entsteht ein Innovationszentrum für Elektromobilität
Foto: © EBL / Berrel Berrel Kräutler Architekten
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Bereits im 2023 soll man sein Elektroauto im Swiss E-Mobility Hub an einer von 280 Säulen aufladen können. Davon sollen 60 Stück Schnellladestationen werden.

Neuzulassungen: Der Bund will bis 2022 den Anteil der Elektroautos auf 15 Prozent erhöhen.

Aus der Steckdose kommen dann 100 Prozent erneuerbare Energien aus der Region. Dafür werden unter anderem Solarzellen auf dem Dach und an der Fassade des Zentrums angebracht, ergänzend liefern ein Wasserkraftwerk und Holzheizkraftwerk Energie.

Um den Bedarf jederzeit decken zu können, wird im Untergeschoss des Gebäudes ein lokaler Energiespeicher mit Second-Life-Batterien realisiert.

Das Gebäude soll flexibel und multifunktional werden

Das Architekturbüro Berrel Berrel Kräutler AG entwarf das 30 Meter hohe Zentrum. Auf 23'000 m2 und neun Stockwerken soll aber nicht nur die futuristische Tankstelle Platz finden.

In Basel entsteht ein Innovationszentrum für Elektromobilität

Foto: © EBL / Berrel Berrel Kräutler Architekten

Vorgesehen sind unter anderem auch Räume für die Forschung und Veranstaltungen, sowie Co-Working Spaces und Concept Stores von führenden Fahrzeugherstellern.

Der Standort in Salina Raurica in Pratteln, wo der Swiss E-Mobility Hub entstehen soll, ist mit bedacht gewählt. Das reservierte Bauland soll einen direkten Anschluss an die A2 bekommen, die mit über 130'000 Autos täglich eine internationale Verkehrsachse ist.

In Basel entsteht ein Innovationszentrum für Elektromobilität

Foto: © EBL / Berrel Berrel Kräutler Architekten

Entwickelt wird das Projekt von der Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) zusammen mit der Kantonsregierung Basel-Landschaft. Wissenschaftlich unterstützt werden sie von der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Autor: Olivia Sasse, am 12. Juni 2018