Problem Hauskatze: Tierschützer warnen vor jagdfreudigen Büsis

Die Hauskatze gehört zu den beliebtesten Tieren in der Schweiz. Da sie jedoch die Bestände von seltenen Wildtieren gefährden könnte, soll ihre Anzahl drastisch reduziert werden.

Schweizer Tierschutz fordert nur noch eine Hauskatze pro Wohnung
Die Hauskatze macht gerne Jagd auf kleine Wildtiere wie Vögel, Mäuse und Echsen. Foto: © yanikap / iStock / Thinkstockphotos
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Bald könnte pro Haushalt nur noch eine Katze erlaubt sein. Die Hauskatze ist nämlich das häufigste Jagdtier im Schweizer Wohngebiet und regelmässig im Freien auf der Pirsch. In ihr Beuteschema passen kleine und auch seltene Wildtiere, um deren Bestände sich Tierschützer sorgen. In einem aktuellen Bericht des Zürcher Tierschutzes werden daher präventive Massnahmen empfohlen.

So empfiehlt der Zürcher Tierschutz pro Haushalt nur zwei Wohnungs- oder eine Freilaufkatze zu halten. Dies sei artgerecht, da die Hauskatze ein Einzelgänger ist. Zudem könnte sie obligatorisch kastriert werden.
Eine weitere Möglichkeit ist, der Hauskatze ein Glöckchen oder einen Latz umzubinden. Das warne Beutetiere vor Gefahren und erschwere dem Haustier das Heranpirschen. Dann würde es nicht nur weniger Mäuse und Spatzen erwischen, sondern auch seltene Tierarten wie der Gartenrotschwanz oder die Smaragdeidechse blieben verschont.


Quellen: zuerchertierschutz.ch, 20min.ch, srf.ch
Autor: Cristina Bürgi
 

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