Schweizer Christbäume gefragter denn je

Immer mehr Schweizer möchten Weihnachten unter einem einheimischen Tannenbaum feiern. Bislang stammen die meisten Tännchen aus dem Ausland. Doch dank der steigenden Nachfrage könnte sich das ändern.

Schweizer Christbäume sind immer beliebter
Schweizer Christbäume sind umweltfreundlicher. Foto: © iStockphoto / Thinkstock
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Die Tendenz, dass Verbraucher einen Schweizer Christbaum bevorzugen sei deutlich spürbar, stellen Branchenvertreter laut 20minuten.ch fest. Mehr und mehr Schweizer wollen wissen, wo ihr Christbaum herkommt und wählen gezielt Tannen aus ihrer Region.

Etwa eine Million Christbäume werden in der Schweiz pro Jahr verkauft. Nur rund 35 Prozent wachsen davon auf Schweizer Boden heran, wie die Detailhändlerin Coop schätzt. Der Rest wird aus dem Ausland importiert, zumeist aus Dänemark. In den letzten Jahren seien durch die Beliebtheit Schweizer Tannen immer weniger Christbäume importiert worden. Doch noch hinken Schweizer Baumschulen der gestiegenen Nachfrage hinterher. Sieben bis acht Jahre dauert es, bis ein Tännchen zum Christbaum herangewachsen ist.

Sich für einen Schweizer Christbaum zu entscheiden, hat gute Gründe. Da die Bäume über kürzere Strecken transportiert werden müssen, seien sie wesentlich frischer als Bäume aus dem Ausland, so Josef Brägger von der Dachorganisation der schweizerischen Christbaumproduzenten gegenüber 20minuten.ch. Das hat auch einen weiteren Vorteil: Tannen aus der Region belasten die Umwelt durch die kurzen Transportwege nicht unnötig.

Quelle: 20minuten.ch

Text: Leena Heinzelmann