Schüler präsentieren Miniunternehmen in Zürich

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Vom 9. bis am 11. April stellen die Top 50 Schülerunternehmen vom Company Programme YES ihre Produkte am Hauptbahnhof Zürich aus. Wir zeigen die nachhaltigsten Projekte.

Schüler präsentieren ihre Miniunternehmungen in Zürich
die Gründern von Salerva verkaufen schweizer Biosalz. Foto: © Olivia Sasse

Im Rahmen eines Wirtschaftprogramms der Non-Profit-Organisation YES können Schüler zwischen 16 und 20 Jahren ihr eigenes Unternehmen gründen. Vom Businessplan über die Produktentwicklung, bis zu dem Verkauf an Marktständen und auf Onlineplattformen durchlaufen sie alles, was zur Gründung eines eigenen Unternehmens gehört.

Wir haben die Miniunternehmen im Shop Ville des Zürcher Hauptbahnhofs besucht und stellen unsere Highlights vor.

Bunte Silikonformen ersetzten Frischhaltefolie

Schüler präsentieren ihre Miniunternehmungen in Zürich

SaVeggis wurde an der Alte Kantonsschule Aarau gegründet. Foto: © Olivia Sasse

Angeschnittenes Gemüse und Obst brauchen keine Frischhaltefolie mehr: Die halbe Zitrone können Sie einfach auf den wiederverwendbaren Silikondeckel von SaVeggies drücken und so in den Kühlschrank stellen.

Schweizer Salz mit Hanfsamen, Kräutern oder Blüten

Schüler präsentieren ihre Miniunternehmungen in Zürich

Das Jungunternehmen Salvera stammt aus dem Graubünden Foto: © Olivia Sasse

Das Salz vom Miniunternehmen Salerva stammt aus den Salinen im Waadtländer Bex und wir nach alter Tradition handgeschöpft. Die Jungunternehmer mischen es mit Bio-Kräutern und Bioblüten aus dem Bündner Val Poschiavo. Alternativ gibt es das Salz mit Hanfsamen, das jedoch nur Ihre Geschmacksnerven auf Höhenflüge schickt; es ist frei von THC und CBD.

Gemüse im Glas für Schnellkocher

Schüler präsentieren ihre Miniunternehmungen in Zürich

Legura ist ein Miniunternehmen aus Zürich. Foto: © Olivia Sasse

Im Alltagsstress ist es nicht immer einfach Zeit zu finden um Gemüse einzukochen. Damit Sie Ihrer Gesundheit trotzdem etwas Gutes tun können, hat das Miniunternehmen Legura deshalb für Sie vorgekocht. Die Gemüsesauce stammt aus regionalem Biogemüse.

Pflanzen in alten Konservendosen und Korken

Schüler präsentieren ihre Miniunternehmungen in Zürich

Die Korken lassen sich mit Magneten an Metalloberflächen befestigen. Foto: © Noémie Sasse

Grüengahts zeigt, dass Pflanzen überall Platz haben. Egal ob auf dem Schreibtisch oder auch im Schulspind. Als Töpfe für die grünen Sukkulenten dienen recycelte Konservendosen und sogar ausgediente Korken, die wirklich überall Platz finden.

Geschirrtücher werden zu bunten Etuis

Schüler präsentieren ihre Miniunternehmungen in Zürich

Et.oui ist am Wirtschafsgymnasium im Basel entstanden. Foto: © et.oui

Ein weiteres Upcycling Projekt stammt von dem Miniunternehmen et.oui. Sie nähen Etuis aus alten Geschirrtüchern, weitere Produkte wie beispielsweise Necessaires sollen bald folgen.

Altholz wird zu Retro-Bilderrahmen

Schüler präsentieren ihre Miniunternehmungen in Zürich

Aus Sursee kommen die Gründer von Retro Frames Foto: © Olivia Sasse

Wenn Sie mehr Bilder als Rahmen haben, sind Sie bei Retro Frames richtig. Ihre Bilderrahmen bestehen aus Schweizer Altholz und werden im Luzerner Jugenddorf Bad Knutwil hergestellt, wo verhaltensauffällige Jugendliche eine Chance zur Resozialisierung und Berufsausbildung bekommen.

Eichenholz bereit Kabelsalat ein Ende

Schüler präsentieren ihre Miniunternehmungen in Zürich

Die beiden Holzflächen in entgegengesetze Richtung drehen, schon rollt sich das Kabel auf. Foto: © Olivia Sasse

Mit dem neuen Accessoire vom Miniunternehmen Oakable sollen sich Ihre Kabel nicht mehr verknoten. Das Produkt ist aus Schweizer Eichenholz und entsteht in einer Schreinerei in Sarmenstorf im Aargau.

Die Top 25 stellen nochmals in Zürich aus

Falls Sie die Miniunternehmen diese Woche verpassen, haben Sie Ende Mai noch die Chance die Top 25 zu sehen. Am 25. und 26. Mai findet der Nationale Wettbewerb am Hauptbahnhof Zürich statt, wo Sie nochmals mit den Jungunternehmern sprechen und die Produkte kaufen können. Am Samstagabend werden die Gewinner der Wettbewerbes gekürt.

Autor: Olivia Sasse, am 10. April 2018