In WM-Sportartikeln stecken enorm viele Schadstoffe

Im Vorfeld der WM bieten Puma, Nike oder Adidas passende Fanartikel an. Um viele der Produkte sollte man jedoch besser einen Bogen machen, denn fast alle enthalten giftige Schadstoffe.

Schadstoffe in Kleidung: WM-Sportartikel sind hochgiftig
Sogar im WM-Ball «Brazuca» wurden giftige Schadstoffe gefunden. Foto: © DagDurrichPhotography / iStock Editorial / Thinkstockphotos
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Insgesamt 33 Produkte der drei offiziellen Fanartikel-Hersteller wurden im Auftrag von Greenpeace untersucht, darunter WM-Handschuhe, Fussballschuhe, T-Shirts und der WM-Ball «Brazuca». Die Ergebnisse fielen ernüchternd aus. So wurden in den meisten Schuhen extrem hohe Werte an Perfluoroctansäure (PFOA) gefunden. PFOA steht im Verdacht, das Immun- oder Fortpflanzungssystem zu schädigen. Im Adidas-Schuh «Predator» war der PFOA-Wert sogar 14-mal höher als der konzerneigene Grenzwert. In vielen Produkten wurden ausserdem bedenkliche Stoffe gefunden, die das Hormonsystem stören oder sogar krebserregend wirken können.

Schadstoffe gefährden vor allem Produktionsorte

Trotz der vielen Schadstoffe sei das Tragen der Sportartikel laut Greenpeace nicht unmittelbar gefährlich. Schlimmer sei der Effekt auf die Produktionsorte.

Die meisten Produkte stammen aus Fabriken in China und Indonesien. Dort gelangen die Chemikalien in die Gewässer und Nahrungsketten. In China seien laut Greenpeace bereits zwei Drittel der Gewässer von giftigen Substanzen verunreinigt.


Quellen: scinexx.de, stern.de
Autor: Cristina Bürgi
 

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