Schottland zeigt wie es geht: Weniger Plastiksäcke dank Gebühr

Seit der Einführung einer minimalen Gebühr haben sich in Schottland die Plastiksäcke um 80 Prozent reduziert. Allein innert eines Jahres konnten so tausende Tonnen von Plastik und CO2 eingepart werden.

Plastiksack: Schotten reduzieren Abfall dank Gebühreinführung
Foto: © Oli Scarff / Getty Images News / Thinkstock
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Die Schotten müssen seit Oktober 2014 per Gesetz umgerechnet etwa 7,5 Rappen für jedes Plastiksäckli zahlen. Die Gebühr hat laut dem schottischen Umweltsekretär Richard Lochhead offenbar zum Umdenken angeregt und dazu geführt, dass die Konsumenten öfter ihre Einkaufstaschen verwenden.

650 Millionen weniger Säckli kursieren seit Bestehen des Gesetzes im Land, was eine Einsparung von 4'000 Tonnen Plastik ausmacht. Auch der Ausstoss von CO2 verringerte sich dadurch um 2'500 Tonnen.

Nach dem Erfolg in Schottland erhebt nun auch England seit diesem Monat eine gesetzliche Gebühr auf Plastiksäcke. 2011 war Wales das erste Land auf der britischen Insel, gefolgt von Nord-Irland im April 2013, die eine Steuer einführten.

Quelle: bbc.com; Text: Christian Gmür

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