Bundespräsident Gauck ehrt Solar-Pioniere mit Deutschem Umweltpreis

Die höchstdotierte Umweltauszeichnung Europas wurde dieses Jahr an drei Solarunternehmer verliehen. Mit ihren Technologien haben sie die Sonnenenergie weltweit vorangebracht.

Deutscher Umweltpreis: Bundespräsident Gauck ehrt Solar-Pioniere
Bundespräsident Joachim Gauck bei der Verleihung des Deutschen Umweltpreises. Foto: © Peter Himsel/DBU
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Das deutsche Forscherteam Andreas Bett und Hansjörg Lerchenmüller sowie der Kassler Solarunternehmer Günther Cramer wurden dafür geehrt «in der Photovoltaik weltweit neue Massstäbe gesetzt» zu haben, so die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) bei der Preisverleihung.

Bett und Lerchenmüller haben Solar-Module entwickelt, die die Energie der Sonne doppelt so effizient in Strom umwandeln wie die bisherigen Silizium-Module. Cramers Solar-Wechselrichter machen es möglich, den Gleichstrom aus Photovoltaikanlagen in Wechselstrom umzuwandeln. So kann er von Haushalten und Industrie über das Stromnetz bezogen und genutzt werden.

Deutscher Umweltpreis: die Preisträger 2012

Die Gewinner des Deutschen Umweltpreises 2012 (v.l.): Dr. Andreas Bett, Hansjörg Lerchenmüller, Günther Cramer. Foto: © Peter Himsel/DBU

«Es reicht ja nicht aus, wenn wir grosse Worte wählen und politisch korrekt mehr Nachhaltigkeit wünschen. Sie muss zwar politisch gewollt, aber unternehmerisch gestaltet und dann gesellschaftlich akzeptiert werden», so der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck bei der Verleihung. Er ehrte die Gewinner am Wochenende in Leipzig.


Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Text: Leena Heinzelmann


Was ist der Deutsche Umweltpreis?

Der Deutsche Umweltpreis ist mit insgesamt 500.000 Euro die höchstdotierte Umweltauszeichnung Europas. Sie wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) an Persönlichkeiten verliehen, die durch ihre Leistungen entscheidend zum Umweltschutz beitragen.