Bundesrat genehmigt Schutz zusätzlicher Biotope und Moore

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Ein grosser Teil der 16'000 zusätzlich genehmigten Hektare stand bereits unter regionalem oder privatrechtlichem Schutz. Nun sollen die Moore und Biotope einheitlich geschützt werden, um die natürlichen Lebensräume besser zu erhalten.

Moore der Schweiz: Bundesrat stellt weitere Gebiete unter Schutz
Bild: © Andreas Gerth / swiss-image.ch

Bisher bestanden 1.8 Prozent der Landesfläche in der Schweiz aus geschützten Gebieten. Nach der Revision der Bundesinventare der Biotope und Moorlandschaften von nationaler Bedeutung sind es neu 2.2 Prozent. Ziel der Revision des Bundesrates ist es unter anderem, in den dazu genommenen Gebieten gefährdete Arten besser zu schützen.

Am meisten Zuwachs an Amphibienlaichgebieten und Auen

Ein grosser Teil der 16'000 Hektare, die neu unter nationalem Schutz stehen, besteht aus Amphibienlaichgebieten und Auen, denn diese sind laut Bundesrat besonders stark gefährdet.

Um die betroffenen Gebiete besser zu erhalten, hat der Bundesrat den Aktionsplan Biodiversität in Kraft gesetzt. Dafür stellt der Bund laut Bericht auf srf.ch zunächst 80 Millionen Franken zur Verfügung.

Es gibt sechs Bundesinventare der Biotope von nationaler Bedeutung in der Schweiz, deren Ziel es ist, bedrohte Tiere und Pflanzen zu erhalten.

Diese sind: Trockenwiesen, Hoch- und Flachmoore, Auen, Amphibienlaichgebiete und Moorlandschaften.

Text: Kalya Koltes, 4. Oktober 2017

Quellen: Medienmitteilung bafu.admin.ch, srf.ch