Gegen Littering in Städten: Abfallsünder sollen Bussen zahlen

Wer in der Öffentlichkeit achtlos Abfall wegwirft, soll künftig dafür ordentlich zur Kasse gebeten werden. Ein entsprechender Gesetzesentwurf soll bald für die gesamte Schweiz gelten.

Littering stört Stadtbild: Abfallsünder sollen jetzt zahlen
Foto: © matsilvan / iStock / Thinkstock
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Jeder kennt die Bilder der leeren PET-Flaschen und Verpackungen an der Haltestelle oder die Zigarettenstummel neben dem Abfalleimer. Als Littering bezeichnet man die Verschmutzung des öffentlichen Raums durch das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von kleineren Abfallmengen, wie zum Beispiel an Bahnhöfen oder in Parkanlagen. Der hinterlassene Müll ist nicht nur unschön anzusehen, sondern steigert auch die Kosten für die Stadtreinigung.

Daher soll künftig jeder eine Strafe zahlen müssen, der von einem Ordnungshüter auf frischer Tat ertappt wird, wenn er Abfall achtlos auf die Strasse wirft. Der Bussbetrag soll bei mindestens 100 Franken liegen.

Die Idee ist nicht ganz neu. In einigen Kantonen wird das Littering bereits mit einer Ordnungsbusse zwischen 40 und 300 Franken bestraft. Die Umweltkommission des Nationalrats (UREK) hat nun jedoch einen Gesetzesentwurf in die Vernehmlassung geschickt, der für die gesamte Schweiz gelten soll.

Quelle: nzz.ch, schweizerbauer.ch

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