Lidl verbannt mehrere Einweg-Plastikartikel aus dem Sortiment

Plastiklöffel, Einwegteller oder Plastikröhrli streicht Lidl Schweiz bis Ende 2019 aus den landesweit über 120 Filialen. Das Unternehmen plant noch weitere Schritte im Kampf gegen den Plastikmüll.

Lidl verbannt mehrere Plastikprodukte aus dem Sortiment
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Auf Einwegplastikartikel wie Trinkhalme, Einwegbecher und -gläser, Teller, Besteck und Wattestäbchen mit Plastikschaft wird Lidl künftig verzichten. Ziel sei es, diese Produkte bis Ende 2019 komplet aus dem Sortimet zu streichen, wie das Unternehmen mitteilt.

An ihre Stelle sollen Produkte aus alternativen und recyclebaren Materialien treten. Das ist nur ein erster Schritt gegen Plastikmüll 

In einem zweiten Schritt strebt der Detailhändler den Verzicht und die Umstellung von Besteck und Trinkhalmen im Convenience und Getränkebereich an.

"Wir verfolgen in unserer Plastikstrategie einen klaren Ansatz und der heisst: Vermeiden, Reduzieren, Wiederverwerten. Mit der Auslistung von Einwegplastikartikeln vermeiden wir den Einsatz von Plastik und tragen so zu einer Verbesserung unserer Plastikbilanz bei", sagt Reto Ruch von Lidl Schweiz.

Lidl Schweiz will, entsprechende Mengen der Einwegplastikprodukte, die bereits eingekauft worden sind, noch zuverkaufen und dann  auf alternative Materialien umzusteigen. 

Wie bei Coop und Migros gibts auch bei Lidl keine Gratisplastiksäckli an der Kasse, allerdings schon seid 2009, als Lidl in der Schweiz die ersten Filialen eröffnete.

Autor: Sabina Galbiati, 4. 7. 2018