Klimawandel hat negative Auswirkungen auf die Gesundheit

Der Klimawandel macht Natur und Umwelt schwer zu schaffen, das ist allseits bekannt. Doch auch den Menschen setzt er zu. Das fanden jüngst amerikanische Forscher heraus. Wie sich der Klimawandel auf die Gesundheit niederschlägt, erfahren Sie hier.

Waldbrände tragen dazu bei, dass sich die Luftqualität verschlechtert.
Waldbrände tragen massiv zur Luftverschmutzung bei. Foto: © Bernd_Leitner - Fotolia.com
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Mit dem Klimawandel gehen Erderwärmung und ein rasanter Anstieg der Luftverschmutzung einher. Und das hat negative Folgen für unsere Gesundheit. Denn Allergien, Infektionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nehmen dadurch in hohem Masse zu.

Die Forscher der University of California sehen inbesondere in der zunehmend schlechter werdende Luftqualität eine Ursache für den Anstieg der gesundheitlicher Probleme. Einem Domino-Effekt gleich ziehe die Erderwärmung weitreichende Veränderungen nach sich. Denn bei einer generell höheren Temperatur sind Brände häufiger, die wiederum die Feinstaubbelastung in der Luft steigern. Auch Schmutzpartikel in der Luft können sich leichter und weiter als noch vor wenigen Jahrzehnten verbreiten.

Durch die wärmeren Temperaturen können sich zudem Schimmelpilze besser ausbreiten. Die Forscher belegen, dass ehemals nur in Mittelamerika vorkommende Allergie- und Asthmaerreger heute auch in Nordamerika und Kanada zu finden sind. «Verschiedene Arten von Parasiten oder Organismen, die sich durch wärmere Temperaturen ausbreiten, können Vektor-Krankheiten hervorrufen. Dies ist alles auf den Klimawandel zurückzuführen.», erklärt der Forscher Kent Pinkerton laut Pressetext. Sogenannte Vektoren übertragen Krankheiten, indem sie die Erreger aufnehmen und weiter verbreiten. Häufig sind Insekten Vektoren, aber auch andere Tiere können diese Rolle einnehmen.

Doch nicht jeder merkt diese Veränderungen in gleichem Masse. Besonders Kleinkinder und ältere Personen sowie Asthmatiker sind von der schlechteren Luftqualität betroffen.

Quelle: Pressetext Text: Miriam Dippe