Internationale Earthstrike-Week: Was die Klimajugend in der Schweiz plant

Eine Woche lang organisiert die Klimajugend Aktionen und Events, mit denen sie die Bevölkerung für den Klimaschutz motivieren will. Was geplant ist und warum ein ganzes Streikdorf gebaut wird.

Klimastreik: Erste Earthstrike-Week startet am 20. September
Zum Abschluss der Earthstrike-Week sind weitere Klimastreiks geplant. Foto: © zVg Andri Gigerl
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Diesen Freitag beginnt die erste internationale Earthstrike-Week. Während den sieben Tagen der sogenannte Action Week, wollen die Organisatoren die Bevölkerung mit verschiedensten Aktionen für den Klimawandel sensibilisieren. Weltweit sind ähnliche Aktionen geplant. Zum Abschluss der Woche finden am 27. September weltweit Earthstrike-Demos statt, so auch in verschiedenen Schweizer Städten.

Das Programm der Action Week

Die Aktionen und Events der Action Week stehen allen offen.  Zum Beispiel wird am 21. September eine Velorundfahrt durch Zürich unternommen, die ein Zeichen gegen die vielen Autos in der Stadt setzen will.

In Baden wird am 23. September über die Klimakrise als Systemkrise diskutiert, in Bern und Zürich werden Filme zum Thema Klimawandel gezeigt und in Basel kann man sich an einer Schilder-Mal-Aktion für die nationale Klimademo beteiligen.

Das vollständige Programm der Earthstrike-Week finden Sie auf der Facebook-Seite von Klimastreik Schweiz.

Das Streikdorf

Ein wichtiger Teil der Action Week ist das Streikdorf, das in Zürich auf dem «Park Platz» beim alten Bahnhof Letten aufgebaut wird. Das Dorf soll ein Ort der Begegnung und des Austauschs werden und allen Interessierten offen stehen. Stattfinden werden hier, ähnlich wie beim Klimafestival im Sommer, Workshops, Diskussionen und Konzerte.

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Zwei Demonstrationen zum Schluss

Den Schlusspunkt der Action Week setzt der Earthstrike am 27. September. An diesem Tag finden in der ganzen Schweiz und auch weltweit Klimastreiks statt.

In Zürich gibt es zum ersten Mal zwei Demonstrationszüge – einen lauteren, mit längerer Route für jüngere Leute und einen ruhigeren, kürzeren für Familien und ältere Menschen. Die beiden Züge vereinen sich während des Marschs zu einem grossen.

Nicht von der Klimajugend, sondern von der Klima-Allianz Schweiz organisiert, ist die Nationale Klimademo, die am 28. September in Bern auf dem Programm steht.

Kurz vor den nationalen Wahlen im Oktober soll gemeinsam für eine konsequente Klimapolitik, für den Ausstieg aus der Energieversorgung mittels Kohle, Öl und Gas und für weltweite Klimagerechtigkeit eingestanden werden.

I bike to move it – Unter diesem Motto werden die Teilnehmer der nationalen Klimademo dazu aufgerufen, mit dem Velo nach Bern zu reisen. Laut den Veranstaltern sind bereits 20 Velorouten geplant.