Earth Hour: Eine Stunde ohne Licht für den Klimaschutz

Auf der ganzen Welt geht am 31. März 2012 um jeweils 20.30 Uhr in tausenden von Städten für eine Stunde das Licht aus. Ob Hong Kong, New York oder Basel, sie alle setzen an der Earth Hour ein Zeichen für den Klimaschutz.

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Prominente wie Miranda Kerr unterstützen die Umweltaktion Earth Hour. Foto: © eathhour.org
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Letztes Jahr schalteten über 5000 Städte bei der Aktion Earth Hour die Beleuchtung ihrer Wahrzeichen für eine Stunde ab. Mit der Aktion für den Klimaschutz wurden rund 1,8 Milliarden Menschen erreicht. 2012 dürfte diese Zahl noch übertroffen werden. Rio, London, Kapstadt, Peking und viele andere Metropolen haben ihre Teilnahme an der diesjährigen Earth Hour bereits zugesagt. Nicht nur Städte beteiligen sich an der Umweltaktion, auch viele Firmen und Privatpersonen knipsen in dieser Stunde aus Solidarität das Licht aus und machen die Earth Hour damit zur grössten Aktion der Welt für den Klimaschutz.

Die Aktion bedeutet mehr als einfach nur Licht aus, um eine Stunde Strom zu sparen. Die Teilnahme so vieler Metropolen und Menschen vom Iglu in Grönland über Kapstadt und Bern bis zur Oper in Sidney zeigt, dass der Wunsch der Menschen nach vermehrtem Klimaschutz gross ist. Die Earth Hour gibt weltweiten Anstoss etwas für den Klimaschutz zu unternehmen. «Ich tu es, wenn du es tust».

Auch die Schweiz will bei der Earth Hour helfen, ein Zeichen zu setzen. Erstmals sind alle grossen Städte wie Bern, Basel, Zürich, Genf sowie viele kleinere Gemeinden mit dabei. Schweizer Prominente vom Nationalrat bis zum Topmodel gehen mit gutem Beispiel voran und motivieren die Bevölkerung sich am Klimaschutz zu beteiligen.

Quelle: WWF Text: Jessica Buschor