Biovision kämpft nachhaltig gegen den Hunger in Afrika

Biovision wurde vom bekannten Schweizer Welternährungspreisträger Dr. Hans Rudolf Herren gegründet. In Afrika fördert die Stiftung eine nachhaltige Landwirtschaft. Dank biologischer Schädlingsbekämpfung sollen die Menschen genug Nahrung haben, ohne dass die Umwelt belastet wird.

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Biovision fördert die biologische Schädlingsbekämpfung in Afrika und möchte damit die Lebensbedingungen der Afrikaner verbessern. Fotoquelle: © Eric Isselée - Fotolia.com.
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Biovision möchte den Menschen, Tiere und Pflanzen in Afrika zu guter Gesundheit verhelfen. Im Bereich Gesundheit der Menschen fördert Biovision ein Malaria-Projekt. Steckenpferd in der Entwicklungsarbeit von Biovision ist jedoch die Landwirtschaft, da in Afrika 80 Prozent der Bevölkerung von landwirtschaftlichen Erträgen lebt. Aus diesem Grund fördert und unterstützt Biovision die afrikanische Bevölkerung in der biologischen Schädlingsbekämpfung. Denn bessere Lebensbedingungen gehen mit einer Landwirtschaft einher, die nachhaltig reiche Ernte liefert. Im Bereich Gesundheit der Tiere heisst dies Bekämpfung der Tsetse-Fliege, welche die tödliche Schlafkrankheit überträgt. «Bei Nutztieren versiegen die Milchquellen, Pflüge stehen still, weil die Zugtiere fehlen, und die Ackererträge brechen ein», äussert sich Biovision zu den Folgen des Schädlings. Im Bereich Gesundheit der Pflanzen unterstützt die Organisation die Förderung einer biologischen Landwirtschaft.

«Moderne und wissenschaftlich abgestützte, ökologische Produktionsmethoden sind in Afrika noch wenig verbreitet», meint die Stiftung zu ihrem Engagement. Nach dem Motto «Hilfe zur Selbsthilfe» werden bei den Projekten keine Gelder und Güter verteilt, sondern Wissen verbreitet. Zum einen erfolgt dies über konkrete Beispiele, die den Bäuerinnen, Bauern und Entscheidungsträgern die Vorteile einer nachhaltigen Landwirtschaft näher bringen sollen. Ergänzend mit praktischen Kursen in den Schulen. Zum andern werden Informationen über die Medien wie Radio, Fernsehen, Internet oder Bauernzeitungen verbreitet.

Mehr Informationen über die Ziele und die Arbeit der Stiftung Biovision finden Sie unter www.biovision.ch.

Quelle: www.biovision.ch, Text: Lea Schwer