Heisser Rekord: Juli 2015 war wärmer als jemals zuvor

Im globalen Schnitt lag die Temperatur im Juli bei 16,61 Grad Celsius. Laut dem amerikanischen Umweltdienst sind das 0,81 Grad mehr als der Juli-Mittelwert des 20. Jahrhunderts. Auf die Natur wirkte sich der Sommermonat teils verheerend aus.

Hitzerekord im Juli 2015: Die Natur leidet
Foto: © gkuna / iStock / Thinkstock
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Unter anderem waren die Gewässer stark vom Hitzesommer betroffen. So verendeten im aargauischen Unterlunkhofen zahlreiche Fische wegen der anhaltenden Trockenheit im Widenbach, kurz vor der Mündung in die Reuss. Auch die Weltmeere traf die Hitze.

Gletscher in der Schweiz schmelzen unter der Hitze dahin

Besonders zeigt sich die Klimaerwärmung in der Arktis, wo die Meereisfläche Ende Juli noch 6,56 Millionen Quadratkilometer betrug. Das sind 9,5 Prozent weniger als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010.

Auch die Schweizer Gletscher kamen diesen Sommer stark ins Schwitzen. Anhand von Gletscherabflüssen berechnet, gingen bis zwei Prozent der Gletschermasse verloren. Beim Grossen Aletsch alleine wären dies 540 Millionen Tonnen Eis.

Wie schnell schmilzt das Eis in der Arktis - Ausschnitt einer BBC-Dokumentation

Quellen: schweizerbauer.ch, Aargauer Zeitung, Südostschweiz

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