Gentechnik: Keine Gefahr für Mensch und Umwelt

Pflanzen, deren Erbgut mittels Gentechnik verändert wurde, bergen keine Risiken für Menschen und Umwelt. So das Ergebnis einer Studie des Nationalen Forschungsprogramms (NFP).

Gentechnik: Keine Gefahr für Mensch und Umwelt
Gentechnisch veränderter Mais soll Mensch und Umwelt nicht schädigen. Foto: © iStockphoto /Thinkstock
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Die Wissenschaftler bescheinigen nicht nur die Unbedenklichkeit von gentechnisch veränderten Pflanzen. Sie empfehlen gleichzeitig auch, deren Anbau in der Schweiz zuzulassen.

Für die Analyse wurden 30 Forschungsprojekte herangezogen, die über fünf Jahre hinweg entstanden sind. Dabei konnten die Wissenschaftler keine gesundheitlichen Gefahren für Menschen nachweisen. Auch in der Umwelt zeigten sich keine negativen Effekte, wie etwa auf nützliche Insekten oder die Fruchtbarkeit des Bodens.

Derzeit sei der Nutzen von Gentechnik für die Schweizer Landwirtschaft noch begrenzt. Das könne sich jedoch in der Zukunft schnell ändern, so die Meinung der Forscher, wenn zum Beispiel Pflanzen mit höherer Resistenz gegen Herbizide oder Krankheiten auf den Markt kommen würden.

Bei der Schweizer Bevölkerung bleibt die Gentechnik weiter umstritten. Die Forscher stellten bei Befragungen fest, dass nur etwa ein Viertel der Verbraucher überhaupt gentechnisch veränderte Produkte kaufen würde. 80 Prozent der Konsumenten möchten zudem die Wahlfreiheit zwischen Lebensmitteln mit und ohne Gentechnik haben.

Quellen: Presseportal, nzz.ch

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