«Essbarer Spielplatz» soll Spass an Gartenarbeit wecken

Gartenarbeit macht Spass und weckt bei Kindern die Lust auf gesundes Essen. Das will man in britischen Schulen nutzen und hat in einem Pilotprojekt angefangen, für Schüler «essbare Spielplätze» zu entwickeln. Hier können gerade Stadtkinder viel lernen und sich dazu am selbst gezogenen Gemüse erfreuen.

Gartenarbeit vermittelt Kindern den Spass an gesundem Essen
Bei der Gartenarbeit lernen Kinder nicht nur, Gemüse und Obst anzupflanzen, sondern auch, sich gesünder zu ernähren. Foto: © naumoid / iStock / Thinkstock
  • 33

Ein innovatives Projekt bringt Schulklassen die Natur und gesunde Ernährung näher. «Edible Playgrounds» sind Gartenbeete im Schulareal, die von den Kindern selber bewirtschaftet werden. Neben der üblichen Gartenarbeit lernen die Schüler auch, wie man die Zutaten zu gesunden Gerichten verarbeitet. Das Projekt wurde von der Organisation Trees for Cities ins Leben gerufen und wird nun an immer mehr Schulen in Grossbritannien umgesetzt.

Zunehmendes Übergewicht und ein geringer Kontakt zur Natur waren für Trees for Cities Gründe, um das Projekt «Edible Playgrounds» zu entwickeln. Denn viele Kinder, die in Städten wohnen, wachsen ohne Garten auf. In der Folge wissen nur wenige, woher Lebensmittel stammen und wie man sich gut ernährt.

Und das Projekt zeigt schon Erfolg: Ein Schulgarten gewann bereits eine Goldmedaille bei der Chelsea Flower Show. Laut der teilnehmenden Rotherfield Primary School sind zudem die Kinder begeistert von der Gartenarbeit und können sich rund um die Beete so richtig austoben.       


Edible Playground 2 from ENVIRONMENT FILMS on Vimeo.

Quellen: netmoms.de, treesforcities.org, theguardian.com
Autor: Cristina Bürgi