Fleischkonsum in der Schweiz steigt und wird regionaler

Obwohl vegetarische und vegane Ernährung im Trend liegen, greifen Schweizer insgesamt häufiger zu Fleisch als früher. Dabei soll es am liebsten einheimisch und von hoher Qualität sein.

Fleischkonsum in der Schweiz steigt, aber wird regionaler
Foto: © Jag_cz / iStock / Thinkstock
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Fast 80 Prozent des 2014 in der Schweiz gekauften Fleisches wurde auch hier produziert. Damit stieg der Anteil ganz leicht im Vergleich zum Vorjahr, wie Untersuchungen des Branchenverbands Proviande zeigen.

Insgesamt kam 2014 mehr Fleisch auf den Teller. In der Schweiz wurden pro Kopf knapp 52kg Fleisch konsumiert, Fisch und Meerestiere nicht mitgezählt. Untersucht wurden hier allerdings nur Käufe in der Schweiz selbst. Wie viel zusätzlich an Fleisch im Ausland eingekauft wurde, ist nicht bekannt.

Die meisten essen fast täglich Fleisch

Bei einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) gaben fast drei Viertel an, dass sie drei- bis viermal pro Woche Fleisch essen. Fast jeder Fünfte greift sogar einmal oder sogar mehrmals täglich zu Fleischprodukten.

Beim Kauf steht laut der Umfrage nicht der Preis, sondern die Qualität im Vordergrund, und bei der vertraut die Mehrheit auf Schweizer Fleisch, wie die Zahlen von Proviande bestätigen. Zudem gaben die befragten Personen an, ihnen würde das einheimische Fleisch besser schmecken.

Quellen: schweizerfleisch.ch, handelszeitung.ch
 

 

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