Unser tägliches Fleisch: Belastung für das Klima

Fasten ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch für das Klima. Denn weniger Fleisch essen reduziert den CO2-Ausstoss.

Fleischlos essen schont die Umwelt und die Gesundheit.
Vegetarisch essen schont das Klima, da durch Gemüse weniger CO2 freigesetzt wird als durch Fleisch.
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Ernährungsberichte zeigen immer wieder ein deutliches Bild der Gesellschaft: Die meisten essen zu fett, zu süß und zu viel. Nicht nur die Blutwerte sind davon beeinflusst, sondern auch das Wohlbefinden des Planeten. Doch nach der langen Faschingszeit ist ab Aschermittwoch für viele wieder fasten angesagt. «Wer richtig fastet, hilft nicht nur der eigenen Gesundheit, sondern auch dem Klimaschutz», versucht «die umweltberatung» Fastenwillige zu motivieren.

Gemüse erzeugt 98 Prozent weniger CO2

Rund 20 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen entstehen durch Produktion und Transport von Lebensmitteln. Vor allem die obligatorische Portion Fleisch im Speiseplan vieler Menschen setzt der Umwelt zu. Laut «die umweltberatung» ist die durchschnittliche Produktion von einem Kilo industriell produziertem Rindfleisch genauso klimaschädlich wie eine Autofahrt von 250 Kilometern. So entspricht der durchschnittliche österreichische Rindfleisch-Verbrauch pro Person und Jahr einer Autoreise von 5.000 km.

«Bei der Herstellung von einem Kilo Rindfleisch entstehen 6.450 Gramm CO2, die Produktion von einem Kilo Gemüse erzeugt nur 150 Gramm, das ist um rund 98 Prozent weniger», erklärt Mag. Michaela Knieli, Ernährungsexpertin bei «die umweltberatung». Wer nicht ganz auf Fleisch verzichten kann, hilft Klima und Gesundheit auch mit einer Reduktion auf zwei Portionen Fleisch oder Wurst pro Woche. Von den Vegetariern als Alternative zu Fleisch als Eiweißquelle längst entdeckt, sind Hülsenfrüchte.

Quelle: pressetext.ch