Good News: Mit Kassenzettel-Flut beim Self-Checkout ist jetzt Schluss

Hunderttausende Kassenzettel werden beim Self-Checkout täglich ausgedruckt – die meisten unerwünscht. Nun will Coop als erster Detailhändler dem Papierverschleiss Einhalt gebieten.

Endlich! Mit Kassenzettel-Flut beim Self-Checkout ist jetzt Schluss
Foto: © Coop
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Weil es bisher für Kunden keine Option gab, auf den Ausdruck zu verzichten, landeten die meisten der Belege auf direktem Weg im Abfall – oder am Boden.

60 Tonnen Papier weniger

Der sinnlose Papierverbrauch soll nun zumindest bei Self-Checkout von Coop eingedämmt werden, wie «20 Minuten» berichtet.

Ab Mittwoch können Kunden per Klick auswählen, ob sie einen Kassenzettel haben möchten oder nicht. Jährlich können so zwischen 30 und 60 Tonnen Papier gespart werden.

Weiterhin ausgedruckt werden Garantiebelege.

Elektronische Kassenzettel

Kassenbelege nehmen für den Warenumtausch oder für Kontrollen eine wichtige Funktion ein. Die Option, auf den Zettel zu verzichten, ist deshalb nicht so einfach realisierbar. Bei der Migros zum Beispiel sind entsprechende Systemanpassungen erst in Planung.

Da bei Coop Kontrollen über den elektronischen Kassenbeleg und nicht über den aus Papier gemacht werden, ist ein Verzicht auf den Kassenzettel möglich. Zudem habe eine Pilotphase gezeigt, dass beim Self-Checkout ein Beleg eher unerwünscht sei, meint Coop-Sprecherin Rebecca Veiga gegenüber «20 Minuten».

Discounter hat Nase vorn

Bereits jetzt können Supercard- oder Cumuluskonto-Besitzer auch elektronisch über ihren Kassenbeleg verfügen. Da sich diese Möglichkeit aber bei der Grosszahl der Kunden noch nicht durchgesetzt hat, werden Kassenbelege an den bedienten Kassen von Coop und Migros bis auf Weiteres ausgedruckt.

Positiv von sich Reden macht hier Lidl. Der Discounter hat den Zwang zum Kassenzettel bereits 2017 beendet und konnte den Papierverbrauch um über 30 Prozent reduzieren.

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