USA setzen Zeichen gegen Wilderei und zerstören sechs Tonnen Elfenbein

Mit der Zerstörung von rund sechs Tonnen Elefantenstosszähnen sowie Schmuck und weiteren Objekten aus Elfenbein setzen die USA ein klares Signal gegen Wilderei und den illegalen Elfenbeinhandel. Der «Ivory Crush» wurde von der US-Naturschutzbehörde FWS in Denver durchgeführt.

Elfenbein: USA zerstört sechs Tonnen als Signal gegen Wilderei
Zeichen gegen Wilderei: In der USA wurden mehrere Tonnen konfisziertes Elfenbein geschreddert. Foto: © USFWS Moutain Prairie  
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Das zu Pulver zerschlagene Elfenbein wurde von den US-Zollbehörden seit dem weltweiten Handelsverbot von 1989 konfisziert und stammt Schätzungen zufolge von mehreren Tausend Elefanten. Zahlreiche Prominente wie Leonardo DiCaprio und seine Schauspielkollegin Kristin Davis unterstützen die öffentlich inszenierte Aktion.

Vor den USA haben sich Kenia, Gabun und die Philippinen bereits mit ähnlichen Massnahmen gegen den Elfenbeinhandel ausgesprochen. Schon seit Jahren fordern internationale Naturschutzorganisationen wie der WWF die konsequente Zerstörung von sichergestelltem Elfenbein, um der Wilderei Einhalt zu gebieten. Doris Calegari vom WWF Schweiz hofft darauf, dass die Botschaft des «Ivory Crushs» auch andere Länder erreicht: «Die Wilderei ist ein globales Phänomen. Wir hoffen, dass dieser Anlass weitere Regierungen zu mutigen Schritten gegen die Wilderei animiert.»

USA setzt Zeichen gegen Wilderei und zerstört sechs Tonnen Elfenbein

Objekte aus Elfenbein wurden in Denver geschreddert. Foto: © USFWS Moutain Prairie  

Quellen: WWF Schweiz, spiegel.de; Autor: Petra Zölle