Earth Hour: Schweizer Prominente wetten für den Klimaschutz

«Ich putze Ihr Velo, wenn 200 Personen im Alltag häufiger aufs Velo setzen» Diese Wette vom Aargauer Nationalrat Cédric Wermuth ist nur eine von vielen weiteren spannenden Wetten. Womit Schweizer Promis die Bevölkerung herausfordern, das Klima und die Umwelt vermehrt zu schützen, lesen Sie hier.

Promis wetten für den Klima- und Umweltschutz.
Schweizer Prominente wetten für den Klima- und Umweltschutz. Foto: © Jeremiah Armstrong / WWF-Canada 
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Im Zusammenhang mit der anstehenden Umweltaktion vom WWF, der Earth Hour, wetten weltweit Menschen mit persönlichen Einsätzen für vermehrten Klima- und Umweltschutz. Auch Schweizer Prominente sind dabei. Ob Stadtpräsident, Topmodel, NHL-Eishockeyspieler, Bestseller-Autorin oder Chart-Sänger, alle gemeinsam setzen sich mit eigenen Wetten für die Umwelt ein. Mit ausgefallenen Wetteinsätzen versuchen die Promis so, die Bevölkerung zu mehr Klimaschutz zu animieren. Wenn genügend Schweizer mitmachen, verlieren die Prominenten, und müssen anschliessend ihren Wetteinsatz einlösen. Also aufgepasst und mitgemacht, falls Sie schon immer einmal Nationalrat Bastien Girod als Gemüseverkäufer sehen oder mit Topmodel Nadine Strittmatter Ponyreiten gehen wollten

Hier die bisherigen Wetten auf einen Blick:

  • Cédric Wermuth, Aargauer Nationalrat: «Ich putze Ihr Velo, wenn sich 200 Personen im Alltag häufiger aufs Velo setzen.»
  • Nadine Strittmatter, Topmodel: «Ich führe eine Stunde Ponyreiten, wenn 1000 Personen eine Woche lang vegetarisch essen.»
  • Bastien Girod, Nationalrat der Grünen: «Ich arbeite einen Morgen lang als Gemüseverkäufer auf dem Markt, wenn 200 Personen einen Monat lang nur regionale, saisongerechte Gemüse und Früchte kaufen.»
  • Antonio Hodges, Nationalrat der Grünen: «Ich gebe denjenigen 100 Leuten Tangostunden, die sich verpflichten, einen Monat lang vegetarisch zu essen.»
  • Donna Leon, Bestseller-Autorin: «Ich überzeuge 1 Monat lang alle Baristas vom Wassersparen, wenn 1000 Personen einen Monat lang Wasser sparen und konsequent alle Hähne zudrehen.»
  • Guy Morin, Regierungspräsident: «Ich zeige meine Lieblingsorte in Basel, wenn 1000 Personen eine Stromsparschiene montieren.»
  • Beatrice Lundmark, Hochspringerin und Schweizer Meisterin: «Ich werde alles tun, damit die Stadt Lugano Stromsparlampen im öffentlichen Raum einführt, wenn sich 500 Personen eine LED Lampe kaufen»
  • Yannick Weber, Schweizer Eishockeyspieler: «Ich fahre einen Monat lang mit dem Velo ins Training, wenn 1000 Personen eine Woche aufs Auto verzichten.»
  • Bruno Hächler, Kinderbuchautor und Musiker: «Ich spende die nächste Gage für bedrohte Tiere, wenn 200 Kinder einen Tag lang Tiere beobachten.»
  • Pegasus, bekannte Bieler Band: «Wir geben ein privates Unplugged-Konzert bei Kerzenlicht, wenn 50 Leute mit einem Foto oder Video ihren Beitrag zum Klimaschutz beweisen.»
  • Isabelle Chevalley, Vizepräsidentin der Grünliberalen Partei Waadt und Nationalrätin: «Ich koche 100 Portionen Ratatouille für die Organisation 'Cartons du Coeurs', wenn 1000 Personen einen Monat lang nur saisonales und regionales Gemüse kaufen.»
  • Fredi Gmür, CEO Schweizer Jugendherbergen: «Die Geschäftsleitung fährt Gäste in der Velorikscha durch die Stadt, wenn 1000 Personen erstmals ohne Auto oder Flugi in die Ferien gehen.»
  • Der Liedermacher Reto  Zeller und Anundpfirsich: «Ich und Anundpfirsich treten im Dunkeln auf, wenn 100 Leute eine Woche lang nicht fernsehen.»
  • Marius & die Jagdkapelle, Musikgruppe: «Wir verschenken 6 DVD’s von uns, wenn 200 Kinder eine Woche lang kein TV schauen.»
  • Christian Schenker, Kindergärtner und Musiklehrer: «Ich gebe bei einer Gruppe ein Konzert, wenn 100 Gruppen bei einer WWF-Standaktion teilnehmen.»
  • Claudia Nielsen, Zürcher Stadträtin: «Ich organisiere eine spezielle Stadtführung für Singles, wenn 500 Personen abends ihren Compi ausschalten.»
  • Migros: «Migros verlost fünf Velos, wenn 1000 Menschen eine Woche lang mit dem Velo zur Arbeit fahren.»

Bis zur Earth Hour am 31. März um 20.30 Uhr können werden noch weitere Wetten angenommen und so werden es sich sicherlich weitere Promis nicht nehmen lassen, die Schweizer Bevölkerung heraus zu fordern. Den aktuellen Stand der Promi-Wetten finden Sie beim WWF.

Auch Firmen oder Private können mit machen und eine Wette annehmen, in dem er auf der WWF Seite auf «Herausforderung annehmen» drückt. Jeder kann aber auch selber seine Mitmenschen herausfordern und eine eigene Wette aufstellen. «Ich werde...., wenn du...»

Quelle: WWF Text: Jessica Buschor