Dürre in Kalifornien: Wer Wasser verschwendet, zahlt

Die anhaltende Dürre in Kalifornien sorgt dafür, dass das Wasser knapp wird. Damit die Einwohner mit dem kostbaren Gut sparsamer umgehen, werden sie nun bei öffentlicher Verschwendung zur Kasse gebeten.

Dürre in Kalifornien: Wasserverschwendung wird zum Gesetzesbruch
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Wer in der Öffentlichkeit Wasser verbraucht, darf in Kalifornien mit einer Strafe von bis zu 500 Dollar pro Tag rechnen. Diese Sparmassnahme wurde laut spiegel.de vom staatlichen Wasserausschuss beschlossen und tritt ab August in Kraft. Dadurch soll verhindert werden, dass die Einwohner Kaliforniens das immer weniger werdende Wasser verschwenden.

Gerade den starken und nicht unbedingt nötigen Wasserverbrauch ausserhalb des Hauses sollen die Kalifornier dabei einschränken. Sie dürfen ab dem Stichtag somit ihre Einfahrten und Bürgersteige nicht mehr mit dem Schlauch abspritzen. Auch das Füllen von Springbrunnen und übermässige Bewässern von Rasen ist ab August untersagt. Zudem sollen Schläuche zum Autowaschen eine Verschlussvorrichtung besitzen.

Jahrhundert-Dürre in Kalifornien

Laut welt.de führen viele Wissenschaftler die extreme Dürre in Kalifornien auf den Klimawandel zurück. Seit mehreren Jahren leidet die Westküste der Vereinigten Staaten bereits unter starker Trockenheit, im Januar 2014 wurde schliesslich ein Dürre-Notstand ausgerufen.
 


Quelle: spiegel.de, focus.de, welt.de
Autor: Cristina Bürgi