Costa Rica versorgt sich fast ausschliesslich mit Ökostrom

Als erstes Land hat es Costa Rica geschafft, sich zu fast 100 Prozent durch erneuerbare Energien zu versorgen. Und das nutzt nicht nur der Umwelt, sondern bringt auch den Einwohnern finanzielle Vorteile.

Costa Rica versorgt sich nur mit Öko-Strom
Foto: © Colin Young / iStock / Thinkstock
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99,4% seines Strombedarfs erzeugt der zentralamerikanische Staat selbstständig mit umweltfreundlichen Energien. Bis zu 68% des Energiebedarfs werden dabei durch Wasserkraftwerke abgedeckt. Die restliche Energie liefern Geothermie, Windkraft, Biomasse und Solaranlagen .

Nach Angaben des Instituto Costarricense de Electricidad (ICE) in Costa Rica konnte bereits 2014 der Strombedarf des Landes zu 94% über Ökostrom gedeckt werden. Die Regierung strebt eine 100-prozentige ökologische Stromerzeugung für das Jahr 2021 an. Vor der Umstellung auf Erneuerbare Energien mussten für die Energiegversorgung fossile Rohstoffe in das an Bodenschätzen arme Land importiert werden. Da dies nun nicht mehr nötig ist, sind für die 4,8 Millionen Einwohner die Strompreise um 12% gesunken.

Quellen: cleantech.ch, amerika21.de, Text: Regina Rohland