CO2-Konzentration steigt auf gefährliche Rekordwerte

  • 3

Seit 800'000 Jahren war die CO2-Konzentration in der Atmosphäre nicht mehr so hoch wie 2016. Die Zunahme der Treibhausgase könnte sich verheerend auf die Erderwärmung auswirken.

CO2-Konzentration in der Atmosphäre stieg 2016 auf Rekordhöhe
Foto: © mshch / iStock / Thinkstock

Um 2.5 Prozent stieg die Menge an Treibhausgasen in der Atmosphäre alleine von 2015 auf 2016. Dies könne «drastische ökologische und wirtschaftliche» Folgen haben, wie die Weltwetterorganisation (WMO) in einer Pressemitteilung erklärt.

Petteri Taalas vom WMO befürchtet, dass wir gefährliche Temperaturanstiege erleben werden, wenn die Entwicklung so weitergeht. Die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten 1.5-2 Grad Temperaturanstieg wären dann nicht mehr zu schaffen. Eine deutlich grössere Erderwärmung würde drohen, die gefährliche Ausmasse annehmen könnte, wie der WMO erklärt. Taalas geht davon aus, dass künftige Generationen einen Planeten erben werden, der weit weniger gut bewohnbar ist.

Aber selbst wenn wir jetzt noch einlenken, kann es deutlichere Temperaturanstiege geben. Denn «CO2 bleibt hunderte von Jahren in der Atmosphäre und noch länger in den Meeren bestehen. Die Gesetze der Physik zeigen, dass uns in Zukunft ein heisseres, extremeres Klima bevorsteht», erklärt Taalas weiter in der Pressemitteilung.

Ein Grund für die starke Erhöhung der CO2-Konzentration war das im letzten Jahr besonders starke Phänomen El Nino, durch den Wälder und Ozeane weniger CO2 aufnehmen konnten.

Aber auch der Mensch ist beteiligt an den immer noch weiter zunehmenden Treibhausgasen.

Einige Folgen der Erderwärmung:

  • Inseln versinken durch den steigenden Meeresspiegel, wie z.B. die Fidschi-Inseln
  • Immer mehr Menschen werden durch die veränderten Wetterverhältnisse zu Klimaflüchtlingen
  • Extreme Wetterlagen wie Dürren und Hitzewellen in Europa nehmen zu

Quellen: public.wmo.int, spiegel.de