Abkommen zum Klimaschutz: Bundesrat will CO2 halbieren

Um das Klima zu schützen, will der Bundesrat den CO2-Ausstoss der Schweiz um die Hälfte reduzieren. Dazu soll im In- wie im Ausland in Projekte zur Treibhausgas-Reduktion investiert werden.

Bundesrat will Treibhausgas-Ausstoss halbieren
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Mindestens 30 Prozent der CO2-Reduktion sollen im Inland geleistet werden. Da die Schweiz den CO2-Ausstoss nur sehr aufwendig noch weiter senken kann, sollen laut dem Bundesrat weitere 20 Prozent Einsparungen durch die Finanzierung von Projekten im Ausland herbeigeführt werden. Dabei können etwa Vorhaben in anderen Ländern unterstützt werden, die den CO2-Ausstoss senken.

Mit diesem Ziel will der Bundesrat sich an dem Folgeabkommen zum Kyoto-Protokoll beteiligen. Das neue globale Klimaabkommen soll verbindliche Ziele zur Reduktion des Treibhausgases enthalten und Ende 2015 von allen UNO-Mitgliedern in Paris unterzeichnet werden. In Kraft treten diese Richtlinien dann ab 2020, wenn das Kyoto-Protokoll ausgelaufen ist. Das Ziel der Bemühungen auf internationaler Ebene ist es, den CO2-Ausstoss so weit zu senken, dass der weltweite Klimawandel sich auf einen Temperaturanstieg von 2°C beschränkt.

Quellen: tagesanzeiger.ch, schweizerbauer.ch, Text: Regina Rohland