Bauernhöfe verschwinden, dafür nehmen Biobetriebe zu

Bauernhöfe gehören zur Schweiz, wie die Löcher in den Käse. Allerdings macht die Landwirtschaft einen Wandel durch. Die herkömmlichen kleinen Höfe verschwinden zusehends von der Bildfläche und machen Platz für Grossbetriebe, aber auch für Bio-Bauernhöfe.

Kleinere Bauernhöfe gehen zuhnemends ein.
Kleinere Bauernhöfe haben es immer schwerer sich am leben zu erhalten. Foto: © zoonar / Thinkstockphoto
  • 0

Die Zahl der Biobauernhöfe hat erstmals seit dem Jahr 2006 zugenommen. Der Höchststand von 2005 ist noch nicht erreicht, aber inzwischen machen Biobetriebe 10 Prozent aller Schweizer Bauernhöfe aus. Ganz vorne liegt Graubünden mit 22 Prozent Anteil.

Allerdings sind Bauernhöfe ganz allgemein in der Schweiz am Verschwinden. Seit dem Jahr 2000 sind fast 13000 Bauernhöfe eingegangen. Alleine im letzten Jahr stellten 1450 Betriebe ihre Tätigkeit ein. Dabei ist die gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche die selbe geblieben. Kleine und mittlere Bauernhöfe verringern ihren Anteil an der Gesamtnutzfläche, während Grossbetriebe mehr und mehr Fläche beanspruchen. Der Trend geht dahin, dass bald fast nur noch Grossbetriebe existieren.

Am meisten Bauernhöfe sind in Bern verschwunden, aber auch im Kanton Wallis, St. Gallen und Freiburg wurden zahlreiche Betriebe geschlossen.

Quelle: 20min.ch Text: Jessica Buschor