Im Einkaufskorb der Schweizer liegen immer öfter Bio-Produkte

2017 gaben die Schweizer pro Kopf 320 Franken für biologisch produzierte Lebensmittel aus. Können Sie erraten, wobei wir besonders gerne zu Bio greifen?

Im Einkaufskorb der Schweizer liegen immer öfter Bio-Produkte
Foto: © Bio Suisse
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21 Franken mehr als im Vorjahr haben die Schweizer 2017 durchschnittlich für Bio-Produkte ausgegeben. Dieser Anstieg setzt sich auch in zunehmenden Betrieben fort. 6423 davon produzieren bereits nach den Richtlinien von Bio Suisse. Und ihre Zahl wächst genauso immer weiter an, wie die der Bio-Konsumenten, wie ein Bericht zur Jahresmedienkonferenz von Bio Suisse aufzeigt.

Was wir am häufigsten in Bio-Qualität kaufen

Ganz oben auf der Bio-Einkaufsliste stehen Milchprodukte, gefolgt von Salaten und Kartoffeln auf dem zweiten Platz sowie Fleisch und Fisch auf dem dritten. Neben dem Umsatz an Bio-Produkten, der in allen Kategorien gestiegen ist, wächst aber auch die Bio-Vielfalt. Im 2017 wurden 2’186 Gesuche für neue Produkte eingereicht, das sind 485 mehr als im Jahr zuvor.

Grosshändler verdienen am meisten mit Bio

Dreiviertel des Bio-Umsatzes machen grosse Detailhändler wie Coop oder Migros. Coop kommt auf einen Umsatz von 1’199 Mio. Franken und hat somit einen Marktanteil von 44.3 Prozent. Migros schaffte es letztes Jahr immerhin noch auf einen Umsatz von 889 Mio. Franken und damit ein Marktanteil von 32.8 Prozent.

Auch im 2018 geht das Bio-Wachstum weiter

Zu Beginn dieses Jahres haben sich bereits 386 weitere Betriebe bei Bio Suisse angemeldet. Damit kommt der Verband seinem Ziel immer näher. Demnach soll bis 2025 jeder vierte Landwirtschaftsbetrieb auf Bio umgestellt haben. Der Anteil an Bio-Produkten auf dem Markt soll so von momentan 9 Prozent auf 15 Prozent anwachsen.

Quelle: Medienmitteilung BioSuisse

Autor: Olivia Sasse, am 17. April 2018