Abwärme aus Grossstädten sorgt für wärmere Winter

Wärmere Winter entstehen nicht nur durch den Treibhauseffekt. Auch die Abwärme der alltäglich verwendeten Geräte und Maschinen sorgt in städtischen Ballungsgebieten dafür, dass die Temperaturen regional steigen.

Klimawandel: Abwärme aus Grossstädten sorgt für wärmere Winter
Die Abwärme aus Metropolen wie New York lässt die Temperaturen steigen. Foto: © iStockphoto / Thinkstock
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In grossen Städten wird auf engstem Raum geheizt, gekocht, Auto gefahren. Auch in der Industrie erzeugen Maschinen Abwärme, die ungenutzt in die Umgebung entweicht. Zusammengenommen lässt das das Thermometer in den Grosstädten selbst, aber auch in weit entfernten Regionen steigen. Das zeigt eine aktuelle Studie der University of California.

«Die lokale Abwärme verändert die Luftströmungen in der Atmosphäre», kommentiert Georg Feulner vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung die Untersuchungsergebnisse laut welt.de. Dadurch verschieben sich ganze Klimazonen und sorgen dafür, dass es selbst in weiter Entfernung der Grossstädte bis zu ein Grad wärmer wird als gemäss der Prognosen zu erwarten wäre.

Dass die Abwärme von Grossstädten Anteil am Klimawandel hat, war bereits lange gemutmasst worden. Nachweisen konnte den Zusammenhang jetzt aber erst das Forscherteam um Autor Guang Zhang.

Quelle: welt.de, diepresse.com

Text: Leena Heinzelmann