Wenig nachhaltiger Rasensport: Golfplätze zerstören Landschaft

Beim Golfen kann man die gesunde Natur in vollen Zügen geniessen, denken viele Freunde des Rasensports wahrscheinlich. Doch Golfplätze sind eine ökologische Katastrophe, wie Studien zeigen.

Golfplätze zerstören Landschaft grossflächig
Golfplätze schaden der Natur in der Umgebung erheblich. Foto: © Hemera / Thinkstock
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Die künstlich angelegten, riesigen Rasenflächen mit Teichen und kleinen Waldstücken dazwischen zerstören die Landschaft auf Dauer deutlich mehr, als es auf den ersten Blick scheinen mag. «Der Golfsport trägt wie das Siedlungswachstum zum Verlust der Kulturlandfläche bei», erklärt Raimund Rodewald von der Stiftung Landschaftsschutz gegenüber Pressetext.

Denn den auf Golfplätzen angelegten Monokulturen müssen beim Bau ganze Wälder weichen. Dadurch wird die Biodiversität vor Ort zerstört.

Für die riesigen Rasenplätze braucht es ausserdem meist spezielles, importiertes Gras, sowie enorme Mengen an Dünger und Chemikalien, um den Rasen zu schützen. Auch Tonnen von Insektiziden, Herbiziden und Fungiziden lassen Golfplätze zu wahren Giftschleudern werden, welche die Natur in ihrer Umgebung stark verschmutzen.

Wer seine Freizeit bei einem «grünen» Sport verbringen möchte, sollte darum besser den Golfplatz meiden, denn dieser weist meist eine wenig erfreuliche Umweltbilanz auf.

Quelle: Pressetext, Text: Bianca Sellnow