Artenreiche Landschaften passen sich besser an Klimawandel an

Vielfältige Ökosysteme behaupten sich besser in der Umwelt als solche mit kleinem Artenreichtum. Zudem kommen sie mit den Folgen des Klimawandels besser zurecht, wie eine Studie der Universität Zürich zeigt.

Ökosysteme funktionieren besser, wenn sie mehr Artenvielfalt haben
Foto: © David Le Lossy / Photodisc / Thinkstock
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Farbenfrohe Wiesen sind nicht nur schöner anzusehen, sie haben auch einen direkten Nutzen für die Natur. Denn ihr Artenreichtum macht sie produktiver und dadurch robuster. Schwankende Umweltbedingungen können sie daher ebenso besser wegstecken wie den fortschreitenden Klimawandel. Dies hat die Universität erstmals anhand von realen Ökosystemen nachgewiesen, wie sie in einer Medienmitteilung bekannt gab.

Das Forscherteam untersuchte knapp 450 Landschaften in unterschiedlichsten Teilen der Schweiz und verglich dabei die jeweilige Vielfalt an Pflanzen-, Vogel- und Schmetterlingsarten. Unabhängig der Höhenlage und klimatischen Bedingungen kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass die Robustheit der Ökosysteme massgeblich vom Artenreichtum abhängt.

Text: Nadine Meier, 6. September 2017, Quelle: Medienmitteilung Universität Zürich

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