Weltklimarat: Noch kann der Klimawandel eingedämmt werden

Der aktuelle Bericht des Weltklimarats (IPCC) lässt nur bedingt hoffen. Zwar kann der Klimawandel noch aufgehalten werden. Dafür müsste jedoch der weltweite Ausstoss von Treibhausgasen schnell deutlich sinken. Stattdessen steigt er jedoch immer weiter.

Weltklimarat: Noch kann der Klimawandel eingedämmt werden
Foto: © Nivellen77 / iStock / Thinkstock
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Bereits seit Jahren warnt der IPCC vor den Folgen des Klimawandels. Dennoch ist der weltweite Ausstoss an Treibhausgasen heute auf Rekordniveau. Die Zeit wird damit immer knapper, um die Erderwärmung auf die angestrebten zwei Grad zu begrenzen. «Um eine gute Chance zu bewahren, unter den zwei Grad zu bleiben, und das bei handhabbaren Kosten, müssten die Treibhausgasemissionen zwischen 2010 und 2050 um 40 bis 70 Prozent sinken», erklärte die IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri dazu bei der Veröffentlichung des Berichts in Kopenhagen.

Zusätzlich Anpassung an den Klimawandel nötig

Die Reduktion von Treibhausgasen ist laut IPCC unumgänglich, damit die Erderwärmung auf ein erträgliches Mass begrenzt werden kann. Da die Emissionen jedoch voraussichtlich nicht so schnell sinken werden, wie es wünschenswert wäre, sei die Anpassung an den Klimawandel eine ebenso wichtige Massnahme.

Was für Kosten durch Vermeidung der Erderwärmung und Vorbereitung auf den Klimawandel auf welche Länder zukommen würden, hat der IPCC nicht angegeben. Jedoch warnt der Klimarat davor, dass Abwarten uns teuer zu stehen kommen könnte. Wird nichts unternommen, könnten schon in wenigen Jahrzenten die Kosten zur Bewältigung des Klimawandels unhaltbar hoch ausfallen.

Quellen: nzz.ch, welt.de, tagesschau.de,

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