Neuer UN-Klimabericht: Überflutungen und Hitzewellen in Europa

Auch in Europa machen sich bereits die Folgen des Klimawandels bemerkbar. Schmelzende Gletscher und verlängerte Vegetationsperioden sind aber nur der Anfang. Künftig müssen wir laut Prognosen des Weltklimarats (IPPC) mit mehr Überflutungen und Hitzewellen rechnen. Andere Teile der Welt trifft es aber deutlich härter.

UN-Klimabericht: In Europa werden Überschwemmungen erwartet
Der Klimawandel könnte in Europa die Ursache für Flusshochwasser sein. Foto: © goa_novi / iStock / Thinkstockphotos.
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Nordeuropa wird durch den Klimawandel in Zukunft mit stärkerem, andauerndem Regen und dadurch bedingten Hochwassern zu kämpfen haben. In Südeuropa werden dagegen wahrscheinlich verlängerte Hitzeperioden zu vermehrter Wasserknappheit führen.

Preisanstieg bei Nahrungsmitteln und mehr Hitzetote

Auch Afrika und Asien werden unter stärkerer Trockenheit zu leiden haben. Geringe Erträge von Weizen, Mais und Reis werden in der Folge für wirtschaftliche Verluste und steigende Preise sorgen. Darunter werden laut UN-Klimabericht vor allem die ärmsten Bevölkerungsschichten leiden, die sich dann keine Nahrung mehr leisten können. Gerade in Asien sei zudem zu erwarten, dass durch ein wärmeres Klima die Zahl der Menschen, die an hitzebedingten Ursachen sterben, drastisch ansteigen wird. 

Doch etwas Positives hat der UN-Klimabericht auch zu berichten. So beginnen bereits viele Länder damit, sich auf die Folgen des Klimawandels einzustellen. In Europa wird etwa schon der Schutz der Küsten verstärkt. Afrika und Asien versuchen Wege zu finden, sich auf die drohenden Wetterextreme einzustellen.

Mögliche Lösungen zur Begrenzung der Erderwärmung folgen im April

Der UN-Klimabericht wurde von 309 Wissenschaftlern in fünf Jahren entwickelt. Er gliedert sich in drei Teile, die jeweils Ursachen, Konsequenzen und mögliche Lösungen des Klimawandels behandeln. Nach der Veröffentlichung des ersten und zweiten Teils folgt am 13. April nun der letzte Bericht. Dieser schlägt Möglichkeiten vor, wie man die Erderwärmung bremsen kann.

 

Quellen: spiegel.de, zeit.de
Autor: Cristina Bürgi