Moore schützen unser Klima

Ein geschütztes Moor hilft unserer Umwelt.
Ein billiger Schutz des Klimas ist das Moor.
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Der Schutz von Wäldern und Mooren ist die günstigste Form, grosse Anteile der CO2-Emissionen des Landes zu reduzieren. Es sind nur drei Prozent der Erdoberfläche, die von Mooren bedeckt sind. Trotzdem erfüllen sie eine wichtige Funktion. Sie speichern nämlich ein Drittel des erdgebundenen Kohlenstoffs.

Moore sind lebende Ökosysteme. Aus der Atmosphäre wandeln sie Kohlenstoffdioxid in langlebigen Torf um. Dadurch gelten sie, als die besten Kohlenstoffspeicher und binden pro Hektar viermal mehr CO2 als die Tropenwälder.

Um die Speicherfunktion zu gewährleisten, benötigen Moore das ganze Jahr über einen hohen Wasserstand. Sollte dieser sinken, besteht die Gefahr, dass Sauerstoff an den im Torf gespeicherten Kohlenstoff gelangt und somit CO2 entweicht.

Der Austritt von CO2 kann einerseits durch den Klimawandel und anderseits durch die Trockenlegung der Flächen, die für die Nutzung in der Land- und Forstwirtschaft gebraucht werden, passieren.

2015 werden deshalb bis zu 85% der Hochmoore austrocknen, wenn das Temperaturmittel um 2,3 Grad steigt, so Franz Essl vom Umweltbundesamt.

Quelle: pressetext.ch 06.12.2010

Weitere Informationen zum Thema Moore schützen unser Klima:

Ein Hektar geschütztes Moor spart jährlich neun Tonnen Kohlenstoffdioxid, ein. Das entspricht genauso viel, wie ein Mensch im Jahr an CO2-Emmissionen verbraucht. Ihr Schutz gehört zu den wichtigsten Themen der Klimaschutzkonferenz. Die Nutzung des Moors verursacht heute schon viermal mehr Emissionen als der nationale Flugverkehr, nämlich 300.000 Tonnen C02 im Jahr.