Hitze, Dürren, Brände: Lässt der Klimawandel die Temperaturen im Sommer steigen?

Warme Sommer sind gerne willkommen. Badeanstalten und Ferienorte profitieren davon. Doch in den letzten Jahren gab es immer wieder Rekordhitzen und Dürren, die etliche Grossbrände auslösen und Menschenleben kosten. Ist das nun der Klimawandel oder alles nur Panikmache?

Extreme Temperaturen im Sommer könnten auf die Klimaerwärmung zurückzuführen sein.
Wissenschaftler sehen die Klimaerwärmung als Ursache für extrem hohe Temperaturen im Sommer. Foto: © Comstock / Thinkstock
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Heisse Sommer mit Rekordtemperaturen gehen auf das Konto des Klimawandels. Das sagen Wissenschaftler um James Hansen von der Universität Columbia. Für ihre Studie verglichen sie die letzten 30 Jahre mit extremen Temperaturschwankungen mit den Jahren von 1951 bis 1980, als die globalen Temperaturen noch als relativ ausgeglichen galten.

Besonders ins Auge gestochen sind dabei die extrem heissen Sommer wie beispielsweise die Hitzewelle in Frankreich 2003 und Moskau 2010, oder in Texas im letzten Jahr. Dies sei ein neues Phänomen, sagen die Wissenschaftler laut tagesanzeiger.ch.

Temperaturschwankungen gäbe es immer. Dafür haben die Forscher eine sogenannte Standardschwankung festgelegt. Als extrem gelten Schwankungen, die eine Standardschwankung um mehr als das dreifache übertreffen. In den vergangenen Jahren traten auf rund zehn Prozent der weltweiten Landesfläche solche extremen Temperaturen auf. In den Jahren zwischen 1951 und 1980 lagen diese noch unter einem Prozent.

Quelle: tagesanzeiger.ch Text: Jessica Buschor